Landwirte bekamen Zeugnis

Freisprechungsfeier der Landwirte mit zahlreichen Ehrengästen 

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Zeugnisübergabe im Garten der Landwirtschaftsschule Fürstenfeldbruck

Landkreis - Anstatt einer Freisprechungsfeier mit zahlreichen Ehrengästen bekamen 32 Landwirte ihr Zeugnis in einem kleinen, aber dennoch festlichen Rahmen im Garten der Landwirtschaftsschule Fürstenfeldbruck. Die Vorgaben aufgrund der Corona-Pandemie verhinderten die übliche Freisprechungsfeier. Die Absolventen wurden in den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Landsberg am Lech ausgebildet.

Alle 32 Absolventen haben eine duale Berufsausbildung zum Landwirt absolviert. Diese setzt sich im Regelfall zusammen aus dem Berufsgrundschuljahr und zwei betrieblichen Lehrjahren. Beim Berufsgrundschuljahr handelt es sich um eine Vollzeitschule mit Lehrgängen zur Landtechnik und Tierhaltung, in denen die wichtigsten Grundlagen vermittelt werden. Im Anschluss folgen zwei Lehrjahre in anerkannten Ausbildungsbetrieben mit einem Berufsschultag pro Woche. 

Jahrgangsbester kam aus dem Landkreis Aichach

Beste Wünsche und den Auftrag weiter zu lernen und sich in der Gesellschaft zu engagierten, brachten die Grußwortredner, der stellvertretende Kreisobmann Josef Wörle und der Vorsitzende des Prüfungsausschusses Josef Riedlberger. Jahrgangsbeste ist in diesem Jahr Maria Pflugmacher aus Obergriesbach (Landkreis Aichach) mit einem Notendurchschnitt von 1,39. Ihr folgen Johannes Wagner aus Olching) mit 1,59, Michael Leidl aus Ehekirchen (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) mit 1,69 und Stefan Weigl aus Steindorf (Landkreis Aichach) mit 1,89. Der Beruf der Landwirtin und des Landwirts ist äußerst vielseitig. 

Der gute Landwirt ist Handwerker und Rechenkünstler

Neben dem verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt ist auch viel Geschick beim Umgang mit der immer komplizierteren und ausgeklügelteren Technik, die immer häufiger computergesteuert funktioniert, gefragt. Der gute Landwirt ist gleichzeitig Handwerker und „Rechenkünstler“, denn letztlich zahlt sich der gezielte und sparsame Einsatz von Saatgut, Düngemitteln, Pflanzenschutzmitteln sowie die Entscheidung, ob und welche Maschine sich für den Betrieb bezahlt macht, in barer Münze für den Landwirt selbst und auch für die Umwelt aus. Als Tierhalter ist er besonders verpflichtet, sich mit den Fragen des Tierschutzes, der artgerechten Haltung und der bedarfsgerechten Fütterung auseinander zu setzen. 

Aus diesem Grund war allen Rednern klar, dass im Anschluss an die landwirtschaftliche Ausbildung eine weiterführende Fortbildungsmaßnahme, zum Beispiel in Form der Meisterausbildung erfolgen muss. 

red

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