Fünf Wasserwacht-Mitglieder bei Übung verletzt – Ein Teilnehmer geriet unter das Boot und wurde von den Kameraden gerettet

Am Sonntagnachmittag, 8. Juli 2012, wurden bei einer Wasserrettungsübung der Wasserwacht Fürstenfeldbruck am Pucher Meer fünf Wasserwachtmitglieder verletzt.Die Wasserwacht Fürstenfeldbruck führte am Sonntagnachmittag eine Wasserrettungsübung durch. Dabei war es Aufgabe der dreiköpfigen Bootsbesatzung zwei Personen mit Hilfe des Bootes der Wasserwacht aus dem Pucher Meer zu retten. Der von der Wasserwacht verwendete Bootstyp verfügt extra für diesen Zweck über eine absenkbare Bugklappe. Als die zwei übungshalber zu rettenden Personen bereits an Bord waren und die Bugklappe geschlossen wurde, kippte das Boot um und kenterte durch.

Bei dem Unfall geriet ein Wasserwachtmitglied unter das Boot. Aufgrund der sich automatisch aufblasenden Rettungsweste konnte dieses Mitglied nicht mehr selbständig unter dem Boot hervortauchen und wurde umgehend von den anderen Wasserwachtlern gerettet und an Land gebracht. Da sich unter dem Boot konstruktionsbedingt keine Luftblase gebildet hatte, wurde die Wasserwachtlerin durch den vorsorglich herbeigerufenen Notarzt versorgt und zur Überwachung in ein Krankenhaus verbracht. Die übrigen vier an der Übung beteiligten Personen erlitten leichte Prellungen. Warum das Boot umgekippt ist, ermittelt jetzt die von der Wasserwacht verständigte Polizei. Der Vorgang ist umso rätselhafter, als dass diese Übung genau nach diesem Schema bereits mehrfach unfallfrei durchgeführt wurde. Im Jahr 2011 haben die Mitarbeiter des Roten Kreuzes mehr als 20.000 Einsätze im Landkreis Fürstenfeldbruck durchgeführt und die Fördermitglieder ermöglichen es dem Kreisverband wichtige soziale Dienste durchzuführen.

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