Silvestertragödie

Fünfjähriges Mädchen stirbt nach Brand - Spendenkonto eröffnet

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Das Feuer brach im achten Stock aus. Die Feuerwehr brachte es schnell unter Kontrolle, sodass es nicht auf die anderen Wohnungen überging. Für eine Fünfjährige kam jedoch leider jede Hilfe zu spät.
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Das Feuer brach im achten Stock aus. Die Feuerwehr brachte es schnell unter Kontrolle, sodass es nicht auf die anderen Wohnungen überging. Für eine Fünfjährige kam jedoch leider jede Hilfe zu spät.
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Das Feuer brach im achten Stock aus. Die Feuerwehr brachte es schnell unter Kontrolle, sodass es nicht auf die anderen Wohnungen überging. Für eine Fünfjährige kam jedoch leider jede Hilfe zu spät.
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Das Feuer brach im achten Stock aus. Die Feuerwehr brachte es schnell unter Kontrolle, sodass es nicht auf die anderen Wohnungen überging. Für eine Fünfjährige kam jedoch leider jede Hilfe zu spät.
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Das Feuer brach im achten Stock aus. Die Feuerwehr brachte es schnell unter Kontrolle, sodass es nicht auf die anderen Wohnungen überging. Für eine Fünfjährige kam jedoch leider jede Hilfe zu spät.
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Das Feuer brach im achten Stock aus. Die Feuerwehr brachte es schnell unter Kontrolle, sodass es nicht auf die anderen Wohnungen überging. Für eine Fünfjährige kam jedoch leider jede Hilfe zu spät.
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Das Feuer brach im achten Stock aus. Die Feuerwehr brachte es schnell unter Kontrolle, sodass es nicht auf die anderen Wohnungen überging. Für eine Fünfjährige kam jedoch leider jede Hilfe zu spät.

Bei einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus am Silvesterabend ist ein fünfjähriges Mädchen ums Leben gekommen.

Puchheim –Der Vater liegt noch im Krankenhaus, der Mutter geht es psychisch sehr schlecht. Die Familie steht nun vor dem Nichts. Von einer guten Freundin der Familie wurde ein Spendenkonto eingerichtet.

Am Montag, 31. Dezember, gegen 13.30 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle ein Notruf über einen Brand in einem Hochhaus in der Adenauerstraße in Puchheim-Bahnhof. Ein Feuer war in einer Wohnung im achten Stock ausgebrochen. Dort lebt ein Paar mit ihrer fünfjährigen Tochter. Zum Zeitpunkt des Brandes war der Vater und das Mädchen in der Wohnung.

Feuerwehr hindert Feuer an Ausbreitung

Der Feuerwehr gelang es, das Feuer in der Wohnung unter Kontrolle zu bringen, bevor sich dieses weiter ausbreiten konnte. „Um ein Übergreifen der Flammen auf das nächste Stockwerk zu verhindern, wurde die Drehleiter mit einem Wenderohr bestückt, wodurch ein weiterer Trupp ebenfalls mit schwerem Atemschutz ausgerüstet die Brandbekämpfung von außen einleitete“, berichtet die Feuerwehr Puchheim-Bahnhof. Ein Großteil der Bewohner des Hochhauses konnte dieses rechtzeitig verlassen und blieb somit unverletzt. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Puchheim-Ort, Eichenau, Germering, Fürstenfeldbruck und die Kreisbrandinspektion sowie zahlreiche Polizisten und Rettungskräfte sowie ein Hubschrauber.

Mädchen versteckte sich im Schrank

Während der Löscharbeiten konnte die Feuerwehr den Hund der Familie in der Wohnung finden und ins Freie bringen. Für das fünfjährige Mädchen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Laut Feuerwehr Polizei versteckte es sich in einem Schrank. So konnte das Kind von den Einsatzkräften nur noch leblos geborgen werden. Auch die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen konnten das Mädchen nicht mehr retten.

Vater noch im Krankenhaus

Zuvor hatte der Vater versucht, seine Tochter aus der Wohnung zu holen. Der Mann erlitt dabei eine schwere Rauchgasvergiftung und Brandverletzungen. Er befindet sich aktuell noch immer in einem Krankenhaus.

Kein technischer Defekt

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen in diesem Brandfall übernommen. Die Überprüfung der vorhandenen elektrischen Geräte und Installationen ergab, dass bislang nichts auf einen technischen Defekt als Brandursache hindeutet. Ebenso gibt es bislang keine Anhaltspunkte für eine brandverursachende Einwirkung von außen. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.

Ursprungsort des Feuers ermittelt

Als Ursprungsort des Feuers lokalisierten die Brandfahnder das Schlafzimmer der Zwei-Zimmer-Wohnung. In diesem Zimmer hielt sich nach bisherigen Erkenntnissen das Mädchen zum Brandzeitpunkt alleine auf. Die ausgebrannte Wohnung bleibt vorläufig für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Spendenkonto eingerichtet

Eine Freundin der Familie hat am 1. Januar eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Ziel sind 20.000 Euro, denn die Familie steht vor dem Nichts. „Das gespendete Geld soll eine große Hilfe für die Bestattungskosten der kleinen Maus sein. Aber nachdem bei dem Brand alles andere was in der Wohnung war, auch dem Feuer zum Opfer gefallen ist. Können sie jeden Euro der über die Bestattungskosten geht für einen „Neuanfang“ nutzen“, schreibt die Freundin auf der Seite.

Der Link zur Spendenseite:

www.gofundme.com/kleiner- engel-vanessa

pi

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