Für ein effizienteres »Miteinander«

Stadtmarketing-Forum Fürstenfeldbruck geht an den Start

Auf der Hauptstraße in Fürstenfeldbruck mit vielen Geschäften fahren täglich viele Autos
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Das Stadtmarketingprojekt der Stadt Fürstenfeldbruck soll alle Akteure der Wirtschaft zusammenbringen.

Fürstenfeldbruck – Einstimmig hatte der Stadtrat im Dezember das Konzept für ein „neues“, gemeinsames Stadtmarketing in Fürstenfeldbruck verabschiedet.

Nun starten die neuen Strukturen mit der Umsetzung. Den aktuell großen Herausforderungen soll mit pfiffigen Maßnahmen begegnet werden, welche von zahlreichen Akteuren gemeinsam umgesetzt werden.

Viele Ansätze, aber ein „gemeinsam“ fehlt – so einer der Befunde aus dem Stadtmarketingprojekt. Dabei hatten Akteure wie der Gewerbeverband, die Stadtverwaltung und viele Weitere das Stadtmarketing in Fürstenfeldbruck vom Büro „imakomm“ aus Aalen und Stuttgart auf den Prüfstand stellen lassen und gemeinsam Lösungen für ein effizienteres „Miteinander“ erarbeitet.

Kreis an Aktiven aus unterschiedlichen Branchen

Im neuen „Stadtmarketing-Forum“ sollen ab jetzt die Kräfte aller bisherigen Akteure gebündelt werden. Dabei handelt es sich um keinen weiteren Marketingverein, sondern um einen Kreis an Aktiven aus unterschiedlichen Branchen, die Aktionen besser vernetzen und gemeinsame Maßnahmen umsetzen wollen. In drei Initiativkreisen zu den Handlungsfeldern „Kommunikation, Aktionen und Veranstaltungen“, „Gestaltung und Erreichbarkeit“ sowie „Handwerk und Dienstleistungen“ werden Maßnahmen vorbereitet und umgesetzt, ein Lenkungskreis koordiniert das Ganze. „Jetzt geht es ums Machen“ – so Sabine Wildmann von der Stadtverwaltung, dort zuständig unter anderem für die Öffentlichkeitsarbeit. „Wir haben im vergangenen Jahr zusammen mit der „imakomm“ Strukturen und Regeln dieser Zusammenarbeit erarbeitet. Der Stadtrat hat uns ein einstimmiges Votum für diesen neuen Weg beim Brucker Stadtmarketing gegeben. Nun können wir loslegen“.

Erstes Onlinetreffen Ende Januar

Viele der Akteure aus Gewerbeverband, aus „FFB ist besser“, von den „Helden der Augsburger Straße“, aus dem Einzelhandel, aus der Gastronomie und Weiteren, die bei der Erarbeitung der neuen Stadtmarketingstrukturen beteiligt waren, hatten bereits im Herbst vergangenen Jahres ihre Bereitschaft signalisiert, ab Januar bei der Umsetzung auch mit anzupacken. Welche schnell umsetzbaren Maßnahmen aus einem Pool an Ideen nun angegangen werden sollen, wird in einem Online-Treffen am 28. Januar festgelegt.

 Es braucht Aktive in den Initiativkreisen, in denen es schlicht ums Machen geht.

Sabine Wildmann, Stadtverwaltung FFB

Direkt im Anschluss soll es dann an die Umsetzung der Maßnahmen gehen. Und dazu ruft das Stadtmarketing-Forum schon heute alle Unternehmen auf. Sobald feststeht, welche Maßnahmen in den kommenden Wochen wie angegangen werden, wird auf die Brucker Betriebe zugegangen, „denn es braucht Aktive in den Initiativkreisen, in denen es schlicht ums Machen geht“, betont Sabine Wildmann.
red

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