Besuch einer Vorbild-Eishalle

Arbeitskreis „Eishalle“ nimmt bald seine Arbeit auf

Die Stadträte Markus und Quirin Droth machetn sich ein Bild von der Burgauer Eishalle, die als Vorbild für eine Brucker Eishalle dienen könnte.
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Die Stadträte Markus und Quirin Droth machetn sich ein Bild von der Burgauer Eishalle, die eventuell als Vorbild für eine Brucker Eishalle dienen könnte.

Fürstenfeldbruck – Auf einen Antrag der Grünen-Fraktion im Brucker Stadtrat vom 22. Oktober 2020 hin, sollte ein „Arbeitskreis Eishalle“ eingerichtet werden. „Die Arbeitsgruppe soll Vorschläge zu den Themen Investitionskosten, Betreiber- beziehungsweise Betriebskonzept erarbeiten und in regelmäßigen Abständen dem zuständigen Ausschuss über den Fortgang der Besprechungen berichten“, hieß es damals im Antrag der Grünen.

Auch der Freie Wähler-Stadtrat Markus Droth, findet, die Stadt müsse bewerten, „ob es aufgrund des Abrisses der Amper-Oase nicht doch angebracht und darstellbar sein kann, eine Eishalle kosten- und nutzeneffizient zu errichten“. Denn während der Abriss- und Bauphase müsse der Betrieb des 50-jährigen Eisstadions aufrecht erhalten werden. Die bisherige Technik sei jedoch in der Amper-Oase verbaut. Ebenso müssten die Umkleiden und sanitären Einrichtungen in Containern errichtet werden.

Im Zuge der fraktionsübergreifenden Gespräche mit dem EVF habe sich die Burgauer Halle als die Halle herauskristallisiert, die auch für Fürstenfeldbruck in Frage käme. „Hier könnte auf eine bestehende Planung einer funktionierenden Halle und auf die dortigen Erfahrungen zurückgegriffen werden. Dadurch könnten immense Baukosten gespart werden“, informiert Droth. Ebenso wurde hier gemeinsam mit dem dortigen Eissportverein das Raumangebot verdichtet und optimiert. Dies war laut dem dort planenden Architekten Hubert Kuhn ebenso ein wichtiger Faktor für eine kosteneffiziente Errichtung.

Um sich einen Eindruck für die weitere Diskussion verschaffen zu können, besuchten die Stadträte Quirin und Markus Droth die Burgauer Halle und ließen sich diese von Betriebsleiter Sebastian Wagner erklären. Wichtig war den beiden die Erfahrung aus dem laufenden Betrieb. „Einen Punkt konnten wir dabei live positiv erleben: der Zuspruch der Bevölkerung beim Publikumslauf, gerade von den Kindern und Jugendlichen“, sagt Droth. „Eine überzeugende Halle mit einem überzeugenden Konzept und einer hohen Nutzungsakzeptanz bei der Bevölkerung“, lautet das erste Fazit der beiden. Nun geht es an die Prüfung und an die Arbeit im Arbeitskreis der Stadt.

Auch CSU und Grüne besichtigen die Eishalle

Auch die CSU und die Grünen-Fraktion ließen sich in der Eishalle herumführen und ihre Fragen beantworten.

Auch eine Delegation der CSU-Fraktion und der Fraktion der Grünen besichtigten gemeinsam mit dem Finanzreferenten Wollenberg (FDP) an einem anderen Tag diese Eishalle. Der Stadtbaumeister der schwäbischen Kleinstadt, die Sportreferentin und Vertreter der Eislaufvereine von Burgau nahmen ebenso an der Besichtigung Teil, wie der Architekt. Zwar war Kuhn vor Weihnachten zu einen Informationsgespräch in Fürstenfeldbruck, jedoch waren die CSU-Fraktion und der Finanzreferent Klaus Wollenberg (FDP) zu diesem Austausch nicht eingeladen. „Es ist ein schlechter Stil dieses wichtige Thema in Hinterzimmern zu besprechen“, kritisiert Bauexperte Hans Schilling die von Markus Droth organisierte Infoveranstaltung im Dezember. „Ich hätte schon einige Fragen an den Architekten gehabt“, sagt Schilling weiter.

Oberbürgermeister Raff wird nun im Januar zu einem „Arbeitskreis Eishalle“ einladen. „Unser Anspruch an den AK-Eishalle ist eine offene und zielorientierte Arbeit. Deswegen holen wir uns die Informationen nun halt vor Ort ab,“ erklärt Andreas Lohde und fügt hinzu, dass die CSU-Fraktion auch mit einem weiteren Eishallenbetreiber in der Schweiz und einem auf Sporthallenbau spezialisierten Unternehmen in Frankfurt in Kontakt ist und diese Informationen gerne allen Mitwirkenden im Arbeitskreis zur Verfügung stellt.

red

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