Plakate verunstaltet

Wahlplakate der AfD zerstört

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So wie diesem, erging es einigen Pakaten der AfD

Der Kreisverband Dachau-Fürstenfeldbruck der Alternative für Deutschland sieht seinen Wahlkampf durch die massive Zerstörung seiner Plakate stark beeinträchtigt. Er lobt deshalb eine Prämie für die Ergreifung von Straftätern aus.

Landkreis – Speziell in Dachau aber auch in vielen Regionen des Landkreises Fürstenfeldbruck seien 70 bis 80 Prozent der Wahlplakate zerstört worden. „In manchen Ortsteilen ist ein Komplettverlust sämtlicher Plakate durch Diebstahl oder Zerstörung zu beklagen“, informiert Florian Jäger, Bundestagskandidat im Wahlkreis 215 Fürstenfeldbruck. „Um dieser Form der politischen Straftaten Einhalt zu gebieten“, habe der Bezirksverband Oberbayern eine Erfolgsprämie für die Ergreifung der Täter ausgeschrieben. Der Kreisverband arbeitet dabei mit verschiedenen Sicherheitsunternehmen zusammen und wird ihren Mitarbeitern einen Betrag von 400 Euro für jeden überstellten Straftäter auszahlen.

"400 Euro für jedem überstellten Straftäter"

Dafür steht ein Budget von 20.000 Euro bereit. Der Direktkandidat im Wahlkreis Fürstenfeldbruck und oberbayerische Bezirksvorsitzende Florian Jäger erklärt dazu: „Dass eine solche Maßnahme in unserem vermeintlich sicheren Bayern notwendig ist zeigt, wie sehr die Demokratie auch im Freistaat unter dem Linksruck in unserer Gesellschaft leidet. Unsere Initiative soll ein Signal sein, dass wir von der AfD das tun, was CSU, SPD und Grüne vernachlässigen, nämlich Demokratiefeinden entschlossen entgegen zu treten.“

Von den Tätern wird Schadensersatz gefordert

 Der Schaden, der durch zerstörte Plakate entstehe, sei nicht unerheblich. Neben dem reinen Anschaffungswert der Plakate schlagen vor allem die Kosten für die Aufstellung der Plakate zu Buche. Für ertappte Plakatzerstörer kann das teuer werden. Neben einer Anklage wegen Diebstahl oder Sachbeschädigung werde der Kreisverband von jedem Täter Schadenersatz fordern.

pi.

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