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Ohne Genehmigung: Kleines Wäldchen in der Buchenau abgeholzt

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Nahezu komplett wurde das kleine Wäldchen zwischen Bahndamm und Lärchenstraße in der Buchenau gerodet. © Symbolfoto PantherMedia / NiroDesign

Fürstenfeldbruck – Das kleine Wäldchen zwischen Bahndamm und Lärchenstraße in der Buchenau wurde ohne Kenntnisnahme oder Genehmigung seitens der Stadtverwaltung oder des Landratsamtes von dem Grundeigentümer nahezu komplett gerodet. Laut Verwaltung stellt die Maßnahme „einen erheblichen Eingriff in die dort bestehende ökologische Vielfalt dar.“

Kathrin Zifreund, Landschaftsplanerin im Rathaus, erklärte, dass man bemüht sei, den Besitzer per Anordnung zur Wiederaufforstung zu verpflichten. Hierzu stehe man in enger Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, jedoch sei der Ausgang ungewiss. Ob sich der Besitzer, der den Grund vor drei Jahren von der Deutschen Bahn erworben hatte, damit einen Gefallen getan hat, bleibt abzuwarten. Denn will er das Grundstück in bare Münze umsetzen und bauen, wäre er wiederum auf das Entgegenkommen der Stadt angewiesen. 

Peter Fischer

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