EV Fürstenfeldbruck auf Trainersuche – Norbert Strobl bat um Auflösung des im Juli geschlossenen Vertrags

Brucks EVF-Coach bat nach schwerem Schicksalsschlag in der Familie um Auflösung seines Vertrages. Foto: Dieter Metzler

Als der Eishockey-Trainer des EV Fürstenfeldbruck, Norbert Strobl, am letzten Oktobersonntag im Spiel gegen den HC Landsberg die Mannschaft von der Bande aus coachte, ahnte er noch nicht, dass er den Brucker Landesligisten zum letzten Mal betreute. Seit 1. November steht die Brucker Eishockeymannschaft ohne Trainer da. In einer Presseerklärung teilte der Germeringer Rechtsanwalt und EVF-Präsident Claus Heigl gestern mit, dass der Verein den mit Norbert Strobl erst im Juli geschlossenen Vertrag schweren Herzens mit sofortiger Wirkung aufgelöst hat.

„Norbert Strobl hat uns aufgrund eines schweren Schicksalsschlags in der Familie gebeten, ihn aus seinem Vertrag zu entlassen“, informierte Heigl. Die Mannschaft zeigte sich nach der Mitteilung geschockt und bedauerte die Entscheidung zutiefst. „Wir sind seinem Wunsch natürlich nachgekommen“, so Heigl weiter. „Es ist schade, denn alles hat so wunderbar gepasst mit Strobl. Seine Handschrift hat die Mannschaft bereits geprägt, das konnte man von Spiel zu Spiel feststellen. Die Mannschaft ist gut in Form und hat sich immer an die taktischen Vorgaben des Trainers gehalten.“ Der Verein ist jetzt bemüht, schnellstmöglich einen neuen Trainer zu finden. Nachdem man sich aber bereits mitten in der laufenden Saison befindet, wird sich die Verpflichtung eines neuen Trainers nicht nur nicht einfach, sondern auch nicht gerade billig gestalten, darüber ist sich Heigl auch im Klaren. Abteilungsleiter Josef Fuchs, der drei Tage beruflich unterwegs war, wurde ebenfalls von der Nachricht überrascht. „Das ist sehr bitter für uns“, so Fuchs, „aber es gibt wichtigere Dinge im Leben als Eishockey. Mit Norbert Strobl verlieren wir einen Trainer, der zu uns gepasst hat, wie schon lange kein Coach mehr. Es wird schwer, für ihn einen Ersatz zu finden.“ Bis der Verein auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter fündig geworden ist, wird der Kapitän der Brucker Mannschaft, Markus Pasterny, die Mannschaft übernehmen, teilte Heigl mit.

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