Haupt- und Finanzausschuss

Mehrheit für Rathauserweiterung am jetzigen Standort

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55 zusätzliche Arbeitplätze könnten am jetzigen Standort geschaffen werden, weshalb diese Möglichkeit auch der Favorit des Haupt- und Fainazausschusses blieb.

Der Haupt- und Finanzausschuss der Kreisstadt hält an seinen Überlegungen für mehr Raum für die Beschäftigen im Brucker Rathaus am bestehenden Standort fest.

Fürstenfeldbruck – Das Gremium wird dem Stadtrat vorschlagen, die Planungen für den Erweiterungsbau daher weiter zu betreiben.

Ein Stärke-Schwäche-Profil, bei dem die alternativen Standorte wie der Niederbronner Weg, die Aumühle mit Taubenhaus, der Viehmarktplatz und der Volksfestplatz miteinander verglichen wurden, habe belegt, dass sich der derzeitige Rathausstandort am besten eigne. Davon ist auch ein Großteil der Stadträte überzeugt. Ein von Stadträtin Alexa Zierl (Die Partei & Frei) und von Stadtrat Christian Stangl (Grüne) gemeinsam gestellter Antrag, den Erweiterungsbau bis zum Baubeginn des Wohnbauprojekts Am Sulzbogen erst einmal zurückzustellen, wurde vom Gremium abgelehnt.

Hoher Personalbedarf

Die Bedenken von Stadträtin Zierl, die Stadt würde die vielen anstehenden Baumaßnahmen nicht stemmen können und daher sollte man den Rathausbau erst einmal zurückstellen, zerstreute Christian Lichtenberg, der bei Stadt für den Hochbau zuständige Ingenieur. Die Abteilung wurde im vergangenen Jahr personell aufgestockt. Daher sei er zuversichtlich, die anstehenden Maßnahmen bewältigen zu können. Die Möglichkeiten, am bestehenden Rathaus-Standort bei einem weiteren Personalbedarf zu vergrößern, seien optimal.

Auf 55 Arbeitsplätze erweiterbar

Ausschlaggebend für einen Erweiterungsbau am alten Standort sind für die Stadträte weitere drei Optionen, die Erweiterungen auch für die Zukunft noch zulassen. So könnten mit einer Vollunterkellerung und einem Lichtgraben weitere zehn Arbeitsplätze geschaffen werden. Ein zurückgesetztes drittes Obergeschoss würde die Kapazität des Gebäudes um rund 20 Arbeitsplätze erhöhen. Und auch auf dem Parkplatz des Rathauses könnte ein späterer Anbau die Arbeitsplatzkapazität um rund 25 Arbeitsplätze erhöhen.

Alle 210 Mitarbeiter an einem Ort

Das Ziel der Erweiterungsmaßnahme soll sein, die derzeit an drei Orten in der Haupt- und Pucher Straße, sowie am Niederbronner Weg verteilt arbeitenden 210 Mitarbeiter der Stadt an einem Standort zu vereinen. So würde der Bürger alle Ansprechpartner wieder an einem Standort vorfinden. Der gesamte Erweiterungsbau kostet knappe acht Millionen Euro. Die Summe soll durch den Verkauf des Grundstücks am Niederbronner Weg teilweise gedeckt werden.

Dieter Metzler

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