Verzaubert vom Museum

Fürstenfeldbrucker Museum öffnet nach Corona-Pause mit zauberhaften Ausstellung

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Museumsleiterin Angelika Mundorff (Mitte) und Dr. Barbara Kink mit Zauberer Markus Laymann aus Fürstenfeldbruck, welche die Ausstellung der Presse vorstellten

Fürstenfeldbruck – Museen dürfen seit 11. Mai wieder öffnen, das freut auch die Verantwortlichen des Museums Fürstenfeldbruck, denn sie dürfen ihre Türen gleich mit einer neuen Ausstellung wieder öffnen. „Bezaubernd. Magie und Zauberkunst“ heißt sie und entführt bis voraussichtlich 11. Oktober in die geheimnisvolle Welt der Magie, des Okkultismus und der Zauberkunst.

Allerhand Utensilien von Magiern oder Hexen von früher bekommt man ebenfalls zu sehen.

Aufhänger dieser Ausstellung war eigentlich das Festival der Zauberkunst „HocusPocus Fürstenfeld“, das von Magier Markus Laymann organisiert wird. Aufgrund von Corona musste das Festival mit vielen Magier-Auftritten auf den 26. bis 30. Mai 2021 verschoben werden. Doch auch Laymann, gebürtiger Brucker, findet: „Die Ausstellung ist auch so eine tolle, runde Geschichte und ich denke, alle Besucher werden ein wenig verzaubert wieder herausgehen können.“

Gemälde, Amulette und Plakate

Magisch aufgeladene Objekte und Gemälde aus den verschiedensten Epochen von der Barockzeit bis in die Gegenwart werden die Besucher sehen. Präsentiert werden Werke von Künstlern wie Carl Spitzweg, der Alchemisten und Sterndeuter augenzwinkernd skizzierte, Gabriel von Max und Albert von Keller, die sich mit okkulten Phänomen beschäftigten. Zauberrollen, Amulette, Hokuspokus-Literatur, Plakate von Zaubershows und Zauberkästen sind nur einige Objekte, die die Facetten von Magie und Zauberkunst andeuten. 

Von schwarzer Magie bis zur salonfähigen Zauberkunst

Plakate von Magiern und ihren Shows sowie Zauberei-Objekte sind zu sehen.

Die Ausstellung spannt den Bogen von schwarzer und weißer Magie, religiösem Wunderglauben, vom Becherspiel und den Tricks der Scharlatane über Wahrsager, Salonzauber, Geisterbeschwörungen bis hin zu modernen Bühnenshows, in denen gehobene Unterhaltungskunst dargeboten wird. Anhand von Illusionen, magischen Kunstfiguren und Zauberutensilien geht die Ausstellung der „Faszination des Unerklärlichen“ nach. Die Besucher könne auch selbst aktiv werden, indem sie das eine oder andere Kunststück ausprobieren oder sich in einen Zauberumhang werfen.

Schutz- und Hygienemaßnahmen

Natürlich ist ein Museumsbesuch in Zeiten von Corona nicht wie sonst. Schutz- und Hygienemaßnahmen müssen eingehalten werden. So dürfen die Sonderausstellung höchstens elf Besucher gleichzeitig besichtigen. Die Besucher selbst müssen untereinander den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten und einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Führungen, Zaubervorstellungen und ein museumspädagogisches Programm sind geplant, sobald es die Umstände zulassen beziehungsweise Konzepte erarbeitet wurden. Auch ein virtueller Rundgang – ergänzt mit professionellen Zauberkunststücken – wird angeboten. 

„Nun hoffen wir und sind sehr gespannt, wie die Bürger das Angebot der wiedereröffneten Museen annehmen“, sagt Museumsleiterin Angelika Mundorff, die „heilfroh“ ist, wieder öffnen zu dürfen. 

Kohr

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