Auch mongolische Gerichte werden serviert

Volksfest geht neue Wege

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Im Rathaus präsentierten sie das Programm für das diesjährige Brucker Volksfest (von links): Andreas Habersetzer (Verwaltung), Nadine Mörz (Festwirtstochter), Markus Droth (Volksfestreferent), Thomas Lillpopp (Leiter Marketing Brauerei), Andreas Wohlmann (Vertriebsleiter Stadtwerke), Erich Raff (Bürgermeister), Richard Sturm (Gebietsverkaufsleiter Brauerei).

Fürstenfeldbruck – „Die Bürger sollen sich wohlfühlen auf unserem Volksfest“, sagte Volksfestreferent Markus Droth bei der Vorstellung des Programms für das diesjährige Volksfest vom 28. April bis 7. Mai. Traditionelles wie das Feuerwerk am zweiten Freitag des Volksfestes dürfen nicht fehlen, meinte Droth. Doch auch mit einigen Neuerungen wartet die Stadt auf, wie zum Beispiel einem bunten Kulturprogramm im Zirkuszelt. „Aber natürlich kommen auch die Freunde der traditionellen Blasmusik auf ihre Kosten, genauso wie diejenigen, die einfach nur Feiern und Genießen möchten.“ Ein besonderes Highlight bieten die Stadtwerke an, die mit einer Geburtstagsparty am 1. Mai im kleinen Zelt ihr 125. Gründungsjahr begehen.

In Anwesenheit von Bürgermeister Erich Raff stellten der Volksfestreferent zusammen mit Festwirtstochter Nadine Mörz sowie Vertretern der König Ludwig Schlossbrauerei, Thomas Lillpopp und Richard Sturm, und Andreas Habersetzer von der Marketinggruppe der Stadt das diesjährige Programm vor. Lillpopp hofft vor allem auf gutes Wetter und hatte schon einmal vorsorglich eine Sonnenbrille mit Bier-Logo aufgesetzt. Das kleine Zelt ist heuer ein rundes Zirkuszelt mit Sternenhimmel, das 400 Besucher fasst. Biertischgarnituren lassen sich da schlecht aufstellen. Die Besucher werden sich mit runden Tischen anfreunden müssen und auf Sitzgelegenheiten aus selbstgebastelten Paletten Platz nehmen, die die Arbeitsgruppe Volksfest noch herstellt. 

Bier in allen Variationen

In dem Zelt soll eine Art Tollwood-Atmosphäre entstehen, wünscht sich Droth. Im Zirkuszelt steigt auch am ersten Mai die Geburtstagsparty der Stadtwerke mit einem Weißwurstfrühstück zu vergünstigtem Preis. Und am Abend sorgen die spannendsten bayerischen Newcomerbands, „Zwoa Bier“, „Lenze und de Buam“ und „Impala Ray“ für eine ausgelassene Stimmung. In Anlehnung an das Gründungsjahr der Stadtwerke kostet der Eintritt 18,92 Euro. Ein extra Volksfestbier wird es heuer weder im großen noch im kleinen Festzelt geben, teilte Thomas Lillpopp mit. „Dafür bieten wir Bier in allen Variationen an“, ergänzte Richard Sturm. Neben Hellem wird Weissbier, Dunkelbier, Radler, Russ, alkoholfreies Bier und erstmals im kleinen Zelt auch 0,25 Flaschenpils ausgeschenkt. 

Bier kostet dieses Jahr 8,70 Euro

Der Bierpreis steigt in diesem Jahr allerdings von 8,50 Euro auf 8,70 Euro. Neu ist, dass im kleinen Zelt, das 400 Besucher fasst, auch „Halbe“ ausgeschenkt werden. Auch kulinarisch soll sich das Fest ein wenig abheben, informierte Nadine Mörz, die Tochter des Festwirtes. So werden im kleinen Zelt drei mongolische Gerichte in verschiedenen Varianten angeboten, darunter ein veganes Gericht. Den Bohnenstrudel auf pflanzlicher Basis sowie Schupfnudeln gibt es im großen Zelt, und die Klassiker wie Schweinsbraten und Hendl werden natürlich auch nicht fehlen. Aber auch neue Wege beschreitet die Wirtsfamilie und bietet Pulled Pork aus dem Smoker und Spareribs vom Rind an. Da die gegenüber dem Volksfestplatz gelegene Brauerei für die Öffentlichkeit eigentlich nicht zugänglich ist, finden am 7. Mai um 11 Uhr und um 14.30 Uhr im Rahmen einer Stadtführung „Braukunst in Bruck“ auch eine Besichtigung des Brauereibetriebes statt. Die Sicherheit auf dem Platz und in den Zelten ist auch heuer groß geschrieben. Der Volksfestplatz ist rundum abgesperrt, und es werden Securitys eingesetzt, teilte Habersetzer mit. Bevor am 28. April, um 17 Uhr, mit dem Standkonzert der Brucker Stadtkapelle vor dem Alten Rathaus die Feierlichkeiten für das Volksfest eröffnet werden, wird in der nahegelegenen Leonhardkirche die Volksfestkerze entzündet. Um 18 Uhr setzt sich dann der Festzug in Richtung Volksfestplatz in Bewegung. Mit dem Anzapfen im großen Festzelt durch Bürgermeister Erich Raff fällt zugleich der Startschuss für hoffentlich zehn friedliche Volksfesttage. 

Dieter Metzler

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