Fürstenfelder Salvator

Schlüpfrig, deftig, bissig: Starkbierfest-Auftakt mit 350 Gästen

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Fürstenfeldbruck – Ein süffiger Salvator, gute Brotzeit, bayrische Musik und kräftiges Derblecken der Politprominenz machen eigentlich schon ein Starkbierfest aus.

Wenn sich dann aber noch eine gehörige Portion Humor dazugesellt, so wie am Samstagabend im bis auf den letzten Platz gefüllten Kleinen Saal beim 12. Fürstenfelder Salvator im Veranstaltungsforum, dann ist eine Bombenstimmung garantiert.

350 Gäste im vollen Kleinen Saal

350 Gäste waren wieder dabei, nicht nur um den achtprozentigen Salvator zu probieren, sondern vor allem um zum Auftakt der Starkbierzeit ein paar Stunden Gaudi und Unterhaltung zu genießen. Sie wurden auch diesmal nicht enttäuscht. „Wir hätten locker weitere 100 Karten losgebracht. Die Nachfrage war wie immer enorm“, sagte Harry Stadlmayr, der Moderator von der Paulaner Brauerei.

Markus Droth durfte anstechen

Von Glücksfee, MdB Kathrin Staffler, aus einem gläsernen Maßkrug gefüllt mit Losnummern, gezogen, durfte Stadtrat Markus Droth das erste Fass Salvator anzapfen, unterstützt von den beiden Schankburschen, Landrat Thomas Karmasin und Oberbürgermeister Erich Raff. Mit drei Schlägen erledigte Droth diese Aufgabe souverän. „Heute triffst mich“, erzählt Droth später von der Vorahnung. „Heute Morgen hab ich es meiner Frau noch gesagt.“

Trio spaltet die Meinungen

Bevor Fastenprediger, Kabarettist Jürgen Kirner, dann unter den Klängen des bayerischen Defiliermarsches in den Saal einzog, brachte das Trio Schleudergang mit seinen teilweise derben Liedern den Saal auf Betriebstemperatur. Jedoch nicht allen gefielen die anzüglichen Texte. So meinte Stadtrat Andreas Lohde: „Ich hab`s dem Stadlmayer schon gesagt, dass ich teilweise die Lieder sehr geschmacklos fand und man im nächsten Jahr darauf achten sollte, dass solche schlüpfrigen Passagen vermieden werden.“ Das Gros des Publikums hatte allerdings damit keine Probleme. „Beim Starkbierfest geht`s nun mal etwas deftiger zu.“

Keiner kam ungeschoren davon

Dann ging es endlich mit gut 40 Minuten Verspätung den Brucker Kommunalpolitikern an den Kragen. Kirner, der Frontmann der bekannten Couplet AG, einer bayerischen Musikkabarettgruppe, war in seinem Element und ließ bei seinen bissigen Aussagen keinen ungeschoren davonkommen. Wegen der deutlichen Worte von Kirner zu den „verkappten AFD`lern“, wie Stadträtin Alexa Zierl zwei Stadtrats-Kandidaten, die auf den Liste von FDP und Freien Wählern stehen, bezeichnete, fand sie die Krüglrede bemerkenswert. Als ihr persönliches Highlight bezeichnete sie den Auftritt der oberfränkischen Kabarettistin Mia Pittroff, die so herrlich das „R“ rollt. 

Dieter Metzler

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