Gröbenzell lässt mit Geburts- und Hochzeitsbäume Tradition wieder aufleben

Eine Waldkiefer für Oskar

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Oskar hat die Zeremonie des Baumpflanzen auf dem Arm seiner Mutter, Bettina Axt, verfolgt. Mit dabei war Oma Wildtraud Voß und Schwester Oliva (rechts) und Dritter Bürgermeister von Gröbenzell, Dr. Axel von Walter, mit seinen Kindern.

Gröbenzell – „Geburts- und Hochzeitsbäume pflanzen” ist eine alte Tradition, die in Gröbenzell gepflegt wird. Zur Hochzeit oder zur Geburt eines Kindes wird ein Baum als Symbol für Zukunft, Hoffnung, Lebenskraft und Beständigkeit gepflanzt. Am Samstag war es wieder so weit: Drei Geburtsund zwei Hochzeitsbäume wurden gepflanzt.

Die von der lokalen Agenda- 21-Gruppe vorgeschlagene Idee ist im Jahr 2014 von der Gemeinde erstmals umgesetzt worden. Seitdem sind im Gröbenzeller Bürgerpark immer wieder neue Bäume mit den entsprechenden Schildern zusehen. Für 200 Euro können sich Bürger einen Baum pflanzen, beziehungsweise wer nicht selbst Hand anlegen will, pflanzen lassen. Auf dem Schild steht, wem dieser Baum aus welchem Anlass gewidmet wurde. Im Preis ist eine Garantie von fünf Jahren enthalten, die vorsieht: Sollte der Baum in diesem Zeitraum „nicht mehr wachsen wollen”, ist sogar ein entsprechender Ersatz mit enthalten. Fast alle Bäume der aktuellen Pflanzaktion waren Geschenke an die neugeborenen Kinder oder die frisch Vermählten. Das Ziel der Agenda- Initiative ist es, dass heimische Baumarten im Bürgerpark heranwachsen und so einen Beitrag – wenn auch kleinen – zum Klimaschutz leisten. Der erste Baum des Tages, eine Waldkiefer, wurde am Samstag für Oskar, der am 11. März das Licht der Welt erblickt hat, gepflanzt. Mama, Oma und Schwester waren bei der Pflanzaktion mit dabei. Dritter Bürgermeister der Gemeinde Gröbenzell, Axel von Walter, begleitete die Aktion von offizieller Seite. Am Ende verriet er, dass er aus Anlass der Geburt seines vierten Kindes, das am 29. September zur Welt kam, darüber nachdenkt, ebenso einen Baum zu pflanzen.

Georg Johannes Miller

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