CSU-Kreisverband Fürstenfeldbruck gab Empfang anlässlich Reinhold Bocklets 70. Geburtstag 

Seehofer zu Bocklet: "Wir brauchen Dich. Alles Gute"

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Ministerpräsident Horst Seehofer begrüßt Reinhold Bocklet anlässlich des Empfangs zu seinem 70. Geburtstag in Germering. L. CSU-Fraktionsvorsitzender Georg Schmid. 

Germering – Zum 70. Geburtstag dankte der CSU-Kreisverband  FFB dem "politischen Mitstreiter und Baumeister", Reinhold Bocklet, mit einem Empfang im Forum der Stadthalle Germering am Sonntag, 14. April. Auch Ministerpräsident Horst Seehofer und der politische Wegbegleiter Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, MdEP, ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung gratulierten.    

Im Forum der Stadthalle Germering trafen sich am 14. April nicht nur Parteifreunde zu einem Empfang zu Ehren von Reinhold Bocklet, der am 5. April den 70. Geburtstag feierte. Auch Bocklets einziger Sohn Stefan, der in Oxford studiert hat und in einem renommierten Bankhaus in London arbeitet, war unter den Gästen.  Die Band of Brassers spielte Nostalgisches wie "Puttin' on the Ritz",  und  Alex Dorow, MdL, moderierte. 

Landrat Thomas Karmasin bei seinem Grußwort vor den Gästen im Forum der Stadthalle Germering.

Ein herzliches Dankeschön sprachen  Seehofer, Landrat Karmasin und CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt  auch  Bocklets Ehefrau  Rosemarie dafür aus, dass sie dem im In- und Ausland rastlos engagierten Politikergatten stets den Rücken freigehalten habe. Als Gratulant war auch Fraktionsvorsitzender, MdL Georg Schmid gekommen. Unter den zahlreichen  Gästen, darunter Ehrenamtliche  und Vereine, waren auch der Brucker Oberbürgermeister Sepp Kellerer und sein Kollege aus Germering, Andreas Haas sowie  Prof. Dr. Heinrich Oberreuter.  Eine  Abordnung der Bayerischen Gebirgsschützenkompanie Schliersee-Agatharied gratulierte Bocklet besonders herzlich – der Politiker ist ihr Ehrenleutnant. 

Auf Geschenke hatte der 70-jährige "dynamische Best-Ager" (Zitat Landrat Karmasin) zugunsten von Spenden an die Bürgerstiftung Fürstenfeldbruck  verzichtet. Doch Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt überraschte  Bocklet und seine Ehefrau, der sie für ihr Engagement dankte,  mit Konzertkarten und  bescheinigte dem politischen Mitstreiter ihre hohe Wertschätzung: "Auf allen Ebenen, wo Du Verantwortung getragen hast, ist Deine Handschrift erkennbar." Landrat Thomas Karmasin überraschte seinen Parteifreund mit einem Gutschein für eine geführte Fünf-Seen-Land-Rundfahrt, ein  Quad-Tour-Erlebnis auf dicken Reifen.  


Der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments und Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, MdEP, gratuliert Reinhold Bocklet. 

Es gibt viele Projekte, für die die CSU Reinhold Bocklet, MdL und Erster Vizepräsident des Bayerischen Landtags,  dankbar ist: Von der Mitwirkung bei der Änderung einer Passage in der Bayerischen Verfassung, über die Verbesserung auf der S 4, das Grüne Zentrum Puch, die Aktivitäten bei der Konversion des Fliegerhorstes bis hin zur Europapolitik. Ein besonderer "Geniestreich" gelang  Reinhold Bocklet aber als damaliger Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten (1998 - 2003), von 1994 - 2003 auch Mitglied des Ausschusses der Regionen, zuletzt Vorsitzender der EVP-Fraktion: Die Bayerische Vertretung in Brüssel ist sein Werk. Er stach illustre Mitbewerber im Kampf um die prestigeträchtige Immobile des Institut Pasteur aus. Das brachte seinen politischen Wegbegleiter Hans-Gert Pöttering (CDU) auf eine gute Idee: Der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, ein Niedersachse, schlug vor, eine entsprechende Tafel am Palais in Brüssel  mit dem Namen des Initiators Bocklet anzubringen und auch noch den Namen dessen, der das Ganze bezahlt, nämlich Horst Seehofer. 

Das Ehepaar Bocklet.

Seehofer versprach in seinem  Grußwort, den Vorschlag von einem studierten Juristen prüfen zu lassen, er selbst sei ja nur "Erfahrungsjurist". Bayern sei "die Vorstufe zum Paradies"  sagte der Landesvater und er nahm sich gleich selbst auf den Arm: "Die Bayern sind ein besonders kluges Volk, nicht selten denken wir, Bayern allein könnte es auch. Wir haben eine lange erfolgreiche Geschichte,  immer auf der Seite des Siegers, gelegentlich mussten wir die Seiten wechseln, eine sehr  flexible Grundhaltung." Über Bocklet, "den Baumeister" vieler politischer Projekte und den sachkundigen  Juristen, der auch Politische Wissenschaft studiert hat,  sagte Seehofer: "Es gibt nur wenige, die über eine solche Sachkunde verfügen.  Es lohnt sich, ihm zuzuhören." Der bayerische Ministerpräsident, zu Bocklets Ehefrau Rosemarie gewandt: "Vergelt's Gott." Und: "Politiker sind nicht nur viel unterwegs, sie haben auch eine große Verantwortung, und wir sind nicht die Entspanntesten, wenn wir nach Hause kommen." 


Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt, MdB, begrüßt Reinhold Bocklet. 


Bocklet reagierte  humorvoll auf die vielen Lobeshymnen mit dem Spruch eines schwäbischen Pfarrers: "Der Herr möge Euch, die Ihr mich so gelobt habt und so übertrieben habt, verzeihen." 

In den Ruhestand gedenkt der Politiker nicht zu gehen – mit 70 ist noch lange nicht Schluss. Die nächste Landtagskandidatur wartet bereits. 

Hedwig Spies 




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