Olympiaattentat 1972

Landkreis gedenkt den Opfern des Olympia-Attentats

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Der Landkreis Fürstenfeldbruck gedachte am 5. September zum 46. Mal den Opfern, deren Angehörigen sowie den Überlebenden des Attentates auf die israelische Olympiamannschaft von 1972 am Haupttor zum Fliegerhorst. 

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch ein Ensemble der Stadtkappelle Fürstenfeldbruck. „Die Bedrohung durch Terrorismus ist so groß wie nie“, sagte Landrat Thomas Karmasin in seiner Ansprache vor Ehrengästen, Bundeswehrlern, Polizisten und Sandra Simovich, der Generalkonsulin des Staates Israel für Süddeutschland. Der Olympische Friede sei damals durch die palästinensischen Terroristen zerstört worden, bei dem neun israelische Sportler und ein Polizeibeamter auf dem Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck starben. „Fürstenfeldbruck hat diese Menschen nicht vergessen“. Die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Charlotte Knobloch (rechts im Bild) warnte davor, nach 46 Jahren diese Taten zu vergessen. „Unsere zukünftige Aufgabe ist es, das Andenken an die Opfer in Ehren zu halten“. In einer Schweigeminute wurden Steine und Blumen an der Gedenkstätte niedergelegt. 

red

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