Allinger Bürgermeister Frederik Röder übergibt in Nimis, Italien Friedenstaube

Allinger Bürgermeister übergibt Friedenstaube in Tarcento

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Allings Erster Bürgermeister (rechts) Frederik Röder gemeinsam mit seinem Amtskollegen aus der Partnergemeinde Lannach Josef Niggas (hinter Röder, mit Schärpe) an der Gedenkstätte der Gefallenen des Ersten Weltkrieges in Tarcento bei Nimis/Italien

Alling - Anfang September fand in Tarcento (Stadt Nimis, Italien) die Gedenkfeier zum Eintritt Italiens in den Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren statt. Bürgermeister Frederik Röder und sein Kollege Josef Niggas aus der Partnergemeinde Lannach waren als Repräsentanten für Deutschland bzw. Österreich, zusammen mit weiteren Würdenträgern zu dieser internationalen Zeremonie eingeladen. Die Festung von Tarcento diente im Ersten Weltkrieg als Wachposition über die Grenzen Italiens, Österreichs und Slowenien, die vor einem Jahrhundert Krieg gegeneinander führten.

An diesem beeindruckenden Mahnmal gedachte man in einem Zeremoniell mit Hunderten Soldaten und Veteranen der Kriegsgefallenen. Zugleich sollte Feier der Freundschaft zwischen den Ländern daran erinnern, wie wichtig Völkerverständigung und Frieden in Europa sind. Nimis ist eine Partnerstadt von Lannach, die wiederum die Partnergemeinde von Alling ist: Im Sinne der Verbundenheit und Freundschaft waren die Bürgermeister als Vertreter ihrer Heimatländer eingeladen.

Allings Erster Bürgermeister (rechts) Frederik Röder überreicht gemeinsam mit Hans Schröder (2. Bürgermeister) die Friedenstaube an Roberto Cendella (Präsident des Komitees Gedenkstätte Tarcento)

Als starkes Symbol des Friedens überreichte Frederik Röder im Namen der Gemeinde Alling und des Heimatlandkreises Fürstenfeldbruck eine Friedenstaube an Roberto Cendella. Er ist der Präsident des Komitees dieser Gedenkstätte in Tarcento.

Die überreichte Friedenstaube entstammt dem Projekt des Landshuter Künstlers Richard Hillinger. Zum 60. Jahrestag der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen schuf Hillinger 30 goldfarbene Tauben – sie stehen für die 30 Artikel der Menschenrechte. Von Ort zu Ort sollen Sie nun fliegen und an die Einhaltung der Menschenrechte erinnern. Durch die Wege der Tauben soll sich symbolisch ein weltumspannendes Netz des Friedens bilden.

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