Gehbehinderter Rentner geriet mit Rollstuhl in die Amper - Passanten retteten ihn vor dem Ertrinken - 40 Rettungskräfte im Einsatz

Über 40 Rettungskräfte, Polizeibeamte, Feuerwehrleute und Sanitäter waren neben der Wasserwacht bei der Rettungsaktion an der Amper in Fürstenfeldbruck im Einsatz. Foto: Carmen Voxbrunner

Zwei beherzten Passanten ist es zu verdanken, dass ein gehbehinderter Rentner nicht in der Amper ertrunken ist. Der 78jährige Rentner war am 17. Mai gegen 13.30 Uhr mit seinem elektrischen Rollstuhl auf einem abschüssigen Waldweg zwischen Fürstenfeldbruck und Schöngeising unterwegs. Als der Weg immer enger wurde, kippte der Rollstuhl und der Mann stürzte mit seinem Gefährt etwa 5 Meter den Abhang hinunter und fiel in die Amper.

Eine Spaziergängerin beobachtete den Unfall und rannte zur Schöngeisinger Straße, um Hilfe zu holen. Ein Autofahrer hielt an und eilte mit der Dame zur Amper hinunter. Dort konnte sich der Rentner gerade noch selbst am Ufer festhalten, die beiden hielten und sicherten den hilflosen Rentner, bis die Einsatzkräfte eintrafen und ihn endgültig aus dem Wasser bergen konnten. Der Rentner kam mit Unterkühlung ins Brucker Krankenhaus, zog sich aber sonst keine Verletzungen zu. Der Rollstuhl wurde von der Feuerwehr aus den Fluten geborgen. Vor Ort waren etwa 40 Rettungskräfte im Einsatz - Wasserwacht, Feuerwehr, Sanitäter, Polizeibeamte.

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