Schüler des Viscardi-Gymnasiums führen autobiographische Interviews mit Senioren

Wie war das damals?

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Fürstenfeldbruck - Eine Woche lang haben sich Schüler des Viscardi-Gymnasiums Mitte Juli täglich mit Senioren des benachbarten Wohnheims getroffen. Statt Mathematik und Deutsch standen Respekt, soziales Miteinander und achtsames Zuhören auf dem Lehrplan. Die Schüler der 6. Jahrgangsstufe führten autobiographische Interviews mit den Senioren und gestalteten gemeinsam mit ihnen eine Collage der Lebensgeschichte oder der Begegnung. Feierlicher Abschluss war dann das Ausstellungsfest am Freitag, den 15. Juli im Seniorenwohnheim Buchenau. Bei Kaffee und Kuchen wurden die Ergebnisse interessierten Eltern, Schülern und Lehrern präsentiert.

Das Generationenprojekt beruht auf einer Idee der Viscardi-Lehrerin und Schulpsychologin Raphaela Starringer. Sie möchte die Schüler sensibilisieren für ältere Menschen und ihre unterschiedlichen Lebensgeschichten. Im Vorfeld wurden zusammen mit Pflegekräften des Seniorenheims Regeln für den gemeinsamen Umgang erarbeitet, Interviewhefte erstellt und diese in Rollenspielen erprobt. Achtsamkeit und Respekt standen dabei im Mittelpunkt. Dann machten sich die Schüler auf in das benachbarte Seniorenheim der Sozialservice-Gesellschaft des Bayerischen Roten Kreuzes. Nach dem gegenseitigen Kennenlernen, gemeinsamen Mittagessen und Aktivitäten wie Brettspielen, interviewten dann jeweils ein bis zwei Schüler einen Senior oder eine Seniorin. Die Erlebnisse und Eindrücke aus den Begegnungen wurden dann im Klassenzimmer nachbesprochen.

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