ZivilCourage veranstaltete Aktion am Bauernmarkt 

Was G'scheits zum Essen

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ZivilCourage und ihre Akteure.

Fürstenfeldbruck – Zusammen mit anderen Akteuren veranstaltete die Zivilcourage am 2. Adventssamstag am Bauernmarkt FFB die Aktion „Das gentechnikfreie Weihnachtsmenü - Einfach was G'scheits zum Essen!“

 Zusammen mit anderen Akteuren veranstaltete die Zivilcourage am 2. Adventssamstag am Bauernmarkt FFB die Aktion „Das gentechnikfreie Weihnachtsmenü - Einfach was G'scheits zum Essen!“ Vorab informierte Gudrun Hanuschke-Ende von Zivilcourage Fürstenfeldbruck mit Unterstützung von Bauernquelle, verschiedenen Bioanbauverbänden, BRUCKER LAND (Metzgerei Jais), BRUCKER LAND Solidargemeinschaft, Bund Naturschutz, SlowFood und Brucker Schlachthof über deren Anliegen, Hintergründe und Ziele. Die Zivilcourage FFB setzt sich für die GVO-Freiheit (Gentechnisch veränderter Organismus) in Landwirtschaft und Ernährung ein.

 Die Freie Bauern und Bürger AG gegen Agro-Gentechnik zielt auf den Erhalt der ländlichen Struktur, der Artenvielfalt und der Vielfalt der natürlichen regional erzeugten Lebensmittel ab. Wichtig ist dabei, dass die Bevölkerung über die Gefahren der Agro-Gentechnik aufgeklärt und der regionale Markt gestärkt wird. Passend zu den Feiertagen greift die Zivilcourage das Thema Weihnachtsmenü auf, bei dem der Festtagsbraten natürlich nicht fehlen darf. Doch - und das wissen die wenigsten Verbraucher - muss das Fleisch nicht gekennzeichnet werden, wenn die Tiere mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert werden. 


Knapp 80% der Eiweißfuttermittel für die europäische Tierhaltung (vor allem Soja) stammen aus Importen, meist aus Südamerika. Gudrun Hanuschke-Ende weist darauf hin, dass die Konsumenten nur auf GVO-freie Produkte zurückgreifen sollen. „Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Hier im Brucker Landkreis kann man bedenkenlos bei einer  „ohne Gentechnik“ zertifizierten BRUCKER LAND Metzgerei  einkaufen oder   Biofleisch  nehmen“, sowie    auf Biodirektvermarkter oder Bioläden zurückgreifen.  Außerdem empfiehlt es sich, bei Direktvermarktern einzukaufen, die gentechnikfreie Futtermittel garantieren können. Bei den Beilagen wie Kraut und Karotten empfiehlt es sich, Produkte aus heimischem Anbau zu kaufen, weil es in Deutschland keine Anbauzulassungen für gentechnisch veränderte Pflanzen gibt. 


 Was alle anderen tierischen Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte und Eier angeht, trifft die gleiche Problematik wie beim Fleisch zu: Keine Kennzeichnung bei GVO Fütterung. Der Tipp von Zivilcourage und allen Mit-Aktiven: Ausschließlich Bioprodukte kaufen oder Produkte, die als „Ohne Gentechnik“ gekennzeichnet sind wie das z.B. bei BRUCKER LAND, UNSER LAND und der „Fairen Milch“ der Fall ist. Abschließend formuliert es Gudrun Hanuschke-Ende mit folgenden Worten: „Der gentechnikfreie Weihnachtsschmaus hängt nicht vom Rezept, sondern von den Zutaten ab. Was man daraus macht ist Geschmacksache.“

Nicole Burk 

  

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