Dramatische Rettungsaktion am 18. 7. am Germeringer Badesee - Türkische Großfamilie verlor 5-jährigen aus den Augen - Germeringerin als Lebensretterin

Gerettet: 5-Jähriger trieb leblos im See

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Dramatische Rettungsaktion am Germeringer See: Eine 45-jährige Germeringerin rettete einem 5-Jährigen türkischen Jungen das Leben.

Germering - Dramatische Szenen spielten sich am 18. 7. abends am Germeringer Badesee ab, als ein 5-jähriger Junge leblos neben dem Badesteg am Südostufer treibend, entdeckt wurde. Eine  45-jährige Bau-Ingenieurin aus Germering sprang sofort ins Wasser, barg das Kind und begann mit der Reanimation. Die Eltern, die sich  mit ihrer türkischen Großfamilie aus Neufahrn bei Freising am Germeringer See aufhielten, hatten ihren Sohn offensichtlich im Trubel aus den Augen verloren.

Nicht nur das BRK war vor Ort, sondern auch das KIT Kriseninterventionsteam, um den Angehörigen des türkischen Jungen Beistand zu leisten.

Die türkische Großfamilie war außer sich vor Angst und Schrecken, nachdem der Fünfjährige, der voll bekleidet war, aus dem Wasser geborgen worden war. Niemand hatte das Verschwinden des Kindes bemerkt. Nur eine 45-Jährige Germeringer Bauingenieurin reagierte sofort: Sie sprang ins Wasser und holte den kleinen Buben aus dem See ans Ufer. Dort begann sie umgehend aufgrund dessen fehlender Vitalfunktionen mit der Reanimation des Kleinen.  Die Reanimation der Ersthelferin, die lt. Polizei über fundierte Kenntnisse als Rettungssanitäterin verfügt, verlief glücklicherweise erfolgreich, da der Junge nach kurzer Zeit zu schreien begann. Nachdem der alarmierte Rettungsdienst eingetroffen war, übernahm dieser die weitere Versorgung des Patienten, der dann anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Münchner Kinderkrankenhaus gebracht wurde.

Der Rettungshubschrauber brachte den Jungen, der leblos am Badesteg im See aufgefunden wurde, in die Kinderklinik.Foto: Carmen Voxbrunner

 Zugleich mit dem BRK wurde auch die KIT Krisenintervention alarmiert, deren Helfer sich der verzweifelten Eltern und Angehörigen annahmen, die vor Panik schrien. Um 23.30 Uhr erreichte die PI Germering die erlösende Nachricht, dass die Reanimation erfolgreich war und der Junge am Tag danach schon wieder aus der Kinderklinik entlassen werden könne, an seinem 6. Geburtstag. "Die 45-jährige Germeringerin hat dem kleinen Buben das Leben gerettet," davon ist PHK Andreas Ruch, stellv. Inspektionsleiter der PI Germering überzeugt.

H. Spies/redkb

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