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Tag der offenen Tür bei DocuWare

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Von: Claudia Becker

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Die beiden Geschäftsführer Dr. Michael Berger (Mitte) und Max Ertl (links) begrüßten OB Andreas Haas (rechts) zum Tag der offenen Tür bei DocuWare.
Die beiden Geschäftsführer Dr. Michael Berger (Mitte) und Max Ertl (links) begrüßten OB Andreas Haas (rechts) zum Tag der offenen Tür bei DocuWare. © Becker

Germering – Eigentlich sollte es ja ein großes Einweihungsfest geben, ist die Firma DocuWare doch nun schon seit über zwei Jahren am neuen Standort in der Planegger Straße ansässig. 

Umzugs- und pandemiebedingt wurde daraus nun einfach ein Tag der offenen Tür oder wie das international tätige Unternehmen sagt ein „Open House Day“.

DocuWare hat sich gut entwickelt

Besonders Familienangehörige der Firma tummelten sich an diesem besonderen Tag in den modernen Räumen von DocuWare. Stolz präsentierten die beiden Geschäftsführer Max Ertl und Dr. Michael Berger was in den vergangenen 34 Jahren seit der Gründung durch Jürgen Biffar aus dem Unternehmen geworden ist. Einschneidend war zum einen der Umzug aus der Harfe in einen neuen Gebäudekomplex am Kleinen Stachus, zum anderen der Verkauf der Firma an das japanische Unternehmen Ricoh im Jahr 2019. Hiermit verabschiedete sich auch Biffar aus „seinem Unternehmen“. Heute sind er und seine Frau Michaela Wienke ehrenamtlich tätig, haben die Stiftung Digitale Bildung gegründet und setzen sich insbesondere dafür ein, auch Mädchen an die technischen Berufe heranzuführen. Entstanden ist so beispielsweise der DigiClub.

„Wir haben aktuell weltweit rund 80 offene Stellen“

Dr. Michael Berger, Geschäftsführer

Für die Mitarbeiter sollte sich durch die Übernahme nichts ändern. Die Stellen blieben erhalten, es herrscht ein familiäres Klima – man ist per Du, auch bis in die oberste Etage. Das Unternehmen wächst stetig weiter. „Wir haben aktuell weltweit rund 80 offene Stellen“, erklärt Berger in seiner Begrüßungsrede. Viele Stellen davon seien am Hauptsitz in Germering zu besetzen, an dem man weiterhin mit viel sozialem Engagement festhält.

Mehr als 500 Mitarbeiter seien derzeit für DocuWare tätig, und das aus über 30 Nationen, so der Geschäftsführer. Englisch als „Office-Sprache“ sei da essentiell, erklärt Max Ertl auch mit Blick auf die kommenden Generationen, die gerne eine Ausbildung bei ihnen starten möchten. Sechs Auszubildende haben heuer zum 1. September ihre Ausbildung begonnen und auch die Suche nach neuen Azubis für 2023 würde bald starten.

„Benefits“ für Mitarbeiter

Berger und Ertl ist dabei die Nähe der Metropolregion München bewusst und damit auch die enorme Konkurrenz, die Firmen wie Google ausmachen. Ein faires Gehalt und 30 Tage Urlaub sind da längst nicht genug, um geeignetes Fachpersonal anzuwerben und vor allem auch langfristig zu halten. So genannte „benefits“ stehen gerade für die Generation Z ganz oben auf der Wunschliste, wenn es um einen potentiellen Arbeitgeber geht. Egal ob Tischkicker, kostenloser Kaffee oder eine Massage-Einheit – all das soll für die perfekte Work-Life-Balance sorgen. Eine traditionelle 40 Stunden Woche ist für viele gar undenkbar geworden, ist sie doch bei zwei berufstätigen Elternteilen kaum noch mit dem Familienleben vereinbar.

Bequeme Loungesessel, ein Zen Garten auf der Dachterrasse oder „Think Tanks“ – kleine private Büroräume, in die man sich einbuchen kann – wurden so beim Neubau direkt mit umgesetzt, damit sich die Mitarbeiter aus aller Welt wohl fühlen, wenn sie nicht ihre Zeit, wie aktuell rund 80 Prozent, bequem Zuhause im Homeoffice verbringen, erklären die beiden Geschäftsführer.

Claudia Becker

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