1. kreisbote-de
  2. Lokales
  3. Fürstenfeldbruck

Nicht nur Knödel und Speck in neuem Restaurant in Germering

Erstellt:

Von: Claudia Becker

Kommentare

Stoßen auf die neuen Pächter der Gastronomie der Stadthalle an (von links): OB Andreas Haas, Stadthallenchefin Medea Schmitt, das Pächterehepaar Andreas und Dana Fink sowie Kulturreferent David Kulbe.
Stoßen auf die neuen Pächter der Gastronomie der Stadthalle an (von links): OB Andreas Haas, Stadthallenchefin Medea Schmitt, das Pächterehepaar Andreas und Dana Fink sowie Kulturreferent David Kulbe. © Claudia Becker

Germering – Die Suche hat ein Ende und es kann aufgeatmet werden: Ein neuer Pächter für die Gastronomie in der Stadthalle wurde nach rund zwei Jahren der intensiven Suche gefunden.

Noch herrscht Baustelle in den Räumen des Agua Restaurants. Ein neuer Name sei noch nicht gefunden worden, das wollen sich die beiden neuen Pächter, das Ehepaar Dana und Andreas Fink, noch überlegen. „Es soll ja passen“, erklärt Fink. Die beiden sind alte Hasen, was die Gastronomie anbelangt, aktuell betreiben sie das Casino des Deutschen Touring Yacht-Clubs (DTYC) in Tutzing. Sowohl Andreas als auch seine Frau Dana sind gelernte Köche. Nach vielen Jahren in England hat es den gebürtigen Südtiroler wieder näher in Richtung Heimat gezogen, nach Tutzing wird es nun Germering. Zunächst will das Ehepaar sich jedoch auf das Catering und die Pausenbewirtung rund um die Stadthalle konzentrieren.

Eröffnung im Frühjahr

Im Frühjahr dann, wenn auch die Umbauten abgeschlossen sind, soll das Restaurant unter neuem Namen seine Eröffnung feiern. Die Küche werde Südtiroler Spezialitäten sowie internationale Speisen führen. „Damit für jeden Gast etwas dabei ist“, so erklärt es der 53-jährige Koch. Seine Gäste sollen sich nämlich wohl fühlen, am besten Stammgäste werden – da sei eine Auswahl an unterschiedlichen Speisen Voraussetzung. 

Vorsichtiges Herantasten

Die Nähe zu seiner Heimat Völs am Schlern, wolle er dazu nutzen, dort regelmäßig Köstlichkeiten wie Wein oder Speck einzukaufen. „Auch die Südtiroler Küche hat sich modernisiert und besteht nicht mehr nur aus Knödeln und Speck“, sagt Andreas Fink. Er wolle auch hausgemachte Pasta und andere Spezialitäten anbieten. Seine Frau Dana werde mehr im Service arbeiten. Natürlich ist die Corona-Krise auch nicht spurlos an den beiden Gastronomen vorübergegangen, sie wissen, wie schwierig es jetzt seinwird, passendes Personal zu finden.

 „Nachmittags nur eine kleine Karte“

Dana Fink, Köchin

Mit etwas mehr Routine was den Standort anbelangt und einem eingespielten Team könne das Wirteehepaar dann mehr zu den geplanten Öffnungszeiten sagen. Grundsätzlich strebe man 11 bis 23 Uhr an, „wobei es nachmittags nur eine kleine Karte geben soll.“ Einen Mittagstisch könne man sich auch gut vorstellen, das locke auch Nachbarfirmen an. Einen weiteren Höhepunkt haben Dana und Andreas Fink noch in petto, der Freibereich soll im nächsten Jahr geöffnet werden. Auch hier wolle man erst klein starten und beobachten, wie es läuft.

Claudia Becker

Auch interessant

Kommentare