Wenn Wünsche wahr werden

Germeringer AWO veranstaltet zum vierten Mal Wunschbaumaktion

Freuen sich über die vierte Wunschbaumaktion: Brit Hupp-Alter und Saskia Schon, Geschäftsführung AWO Germering und Daniela Gohl, Sekretariat.
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Freuen sich über die vierte Wunschbaumaktion (von links): Brit Hupp-Alter und Saskia Schon, Geschäftsführung AWO Germering und Daniela Gohl, Sekretariat.
  • Claudia Becker
    VonClaudia Becker
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Germering – Ein liebevoll geschmückter Weihnachtsbaum und darunter viele in buntem Geschenkpapier verpackte Geschenke: die AWO Wunschbaumaktion stand wieder an. Normalerweise schreiben Kinder ja eine Wunschliste, einmal im Jahr sind jedoch die Senioren gefragt.

Nun schon zum vierten Mal bereitet die Germeringer AWO unzähligen Senioren der Großen Kreisstadt eine Freude. Fast zwei Wochen lang hatten diese nämlich Zeit, ihre Wünsche beim AWO Wunschbaum-Team abzugeben. Mit 160 Wünschen wurde heuer auch ein echter Rekord erreicht. „So viele Wünsche hatten wir noch nie“, erzählt Daniela Gohl, Sekretärin im AWO Büro, die später auch unter anderem die Geschenke mit ausfahren wird. Denn nicht nur die zu beschenkenden waren fleißig, auch die Germeringer zeigten sich geschenkwütig. „Manche kommen gleich mit mehreren Geschenken in unser Wunschbaumbüro“, erklärt Geschäftsführerin Brit Hupp-Alter. Es herrsche dann immer eine ganz besondere Stimmung bei der Geschenkabgabe. „Man sieht, dass die Wünsche mit viel Liebe eingepackt wurden“, ergänzt Saskia Schon, ebenfalls Geschäftsführerin.

Jedes Jahr aufs Neue sieht das Team, wie viel Freude die Aktion den Menschen bringe – auf beiden Seiten. Kooperiert wird unter anderem mit dem Vitalis Senioren-Zentrum, der Kultursensiblen Pflege sowie den Hilfreichen Händen. „Aber auch Privatpersonen können sich mit ihren Wünschen an uns wenden“, sagt Hupp-Alter. Hier sei aber oftmals die Hürde größer eine Bitte in Form eines Wunsches zu formulieren. Im Seniorenheim helfen die Pfleger dabei mit. So werde auch meist noch ein Alternativwunsch formuliert und die Senioren wissen am Ende gar nicht, welches Geschenk für sie nun unter dem Weihnachtsbaum auf sie wartet. „Dabei ist noch nie ein Wunsch am Baum hängen geblieben“, meint Gohl. Egal ob ein Friseurbesuch, ein Apothekengutschein und eine Blume – die Germeringer Bürger machen alles möglich.

Viele „Zeitwünsche“

Auch in diesem Jahr habe es wieder eine Menge Zeitwünsche gegeben. Ein gemeinsamer Spaziergang oder der Cafébesuch standen da ganz oben auf der Wunschliste. „Der Erfolg einer solchen Aktion ist immer abhängig von der Beteiligung“, meint Hupp-Alter. Daher gehe ein großer Dank an die vielen Germeringer, die Geschenke besorgt haben, heraus, aber auch an die Kollegen bei der AWO, die bei der Umsetzung teilgenommen haben – beispielsweise in Form von Schichten, die sie im Wunschbaumbüro übernommen haben. Auch der Vorstand habe sich da sehr engagiert gezeigt, erklären die beiden Geschäftsführerinnen. Immerhin sei die Aktion mittlerweile schon ein Herzensprojekt geworden. Und auch der Wunschbaum an sich werde jedes Jahr vom Hagebaumarkt gespendet. „Wir dürfen uns auch immer einen Baum selber aussuchen. Wir sind nur schon immer so früh dran, dass es dieses Jahr ziemlich knapp wurde“, schildert Gohl.

Pandemiebedingt konnten die Wünsche in diesem Jahr auch auf elektronischem Weg „abgeholt“ werden. Das sei bei den Schenkenden gut angekommen. So habe man sich eine Fahrtstrecke erspart und hatte mehr Zeit beim Verpacken. So liebevoll drapiert bleiben die Geschenke nun aber nicht im Wunschbaumbüro liegen. Müssen die einzelnen Pakete doch noch rechtzeitig zum Fest bei den vielen Senioren ankommen. Auch im nächsten Jahr soll es wieder eine Wunschbaumaktion geben, vielleicht haben dann auch Sie einen Wunsch, der in Erfüllung gehen soll oder Sie kennen jemanden, der sich etwas wünscht?

Claudia Becker

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