Germeringer Feuerwehrler lassen sich testen

Ein kleiner Piks für den Antikörpertest

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Ein kleiner Piks und nach wenigen Minuten steht das Ergebnis des Antikörpertests bereit.

Germering – 67 Kameraden der aktiven Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Germering unterzogen sich am Samstag, 2. Mai, einem Covid Antikörpertest. Die Teilnahme daran war freiwillig. Neben den Mitgliedern haben sich auch die Kameraden der Kreisbrandinspektion dem Test angeschlossen. Insgesamt wurden somit 93 Personen getestet, alle Testergebnisse waren jedoch negativ. Um ein vollständiges Bild abzugeben, muss der Test innerhalb von zwei Wochen wiederholt werden.

Diese Tests sind derzeit heiß diskutiert. „Wir erwarten uns davon einen Überblick ob jemand aus unseren Reihen infiziert ist. Ziel all unserer Maßnahmen ist es, die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr aufrecht zu erhalten“, sagt Pressesprecher Christian Haugg im Namen der Germeringer Feuerwehrler. Der Test ist ähnlich wie Blutzuckermessen. Ein kleiner Piks in den Finger, dann wird das Blut auf ein Testplättchen geträufelt und nach zehn Minuten liegt das Ergebnis bereits vor. Der Test wurde von der gemeinnützigen Gesellschaft Medsyne unterstützt. Die Organisation und Durchführung oblag der Feuerwehr Germering. Der Test wurde medizinisch durch Notarzt Dr. Daniel Wachter geleitet. Die Blutabnahme wurde von medizinischem Personal gemacht, welches aus eigenen Reihen gestellt werden konnte. Zudem ist der Test spendenfinanziert. Der Germeringer Display und Monitorhersteller Distec hat sich großzügig gezeigt und die Aktion mit 2.000 Euro unterstützt. Distec zeigt sich seit Jahren der Feuerwehr gegenüber sehr aufgeschlossen, denn zwei der Kameraden arbeiten dort und dürfen tagsüber Ihren Arbeitsplatz verlassen, um zu Feuerwehreinsätzen auszurücken – was eine wichtige Stütze für die Tagalarmsicherheit darstellt. Distec Geschäftsführer Matthias Keller überreichte zu Beginn des Tests einen symbolischen Scheck und ließ sich auch testen. Die Freiwillige Feuerwehr Germering möchte sich dazu herzlich bei der Firma Distec bedanken.

red

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