Schüler als Wissenschaftler von morgen 

Germeringer geehrt: Kultusminister Piazolo kürt Landessieger von »Schüler experimentieren«

Alexander Ritschel vom MBG mit seinem Raumluftberater.
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Alexander Ritschel vom MBG mit seinem Raumluftberater.

Germering – Bayerns Kultusminister Michael Piazolo würdigt herausragende Schülerarbeiten – neben Preisträgern aus Augsburg, Deggendorf, Hilpoltstein, München, Nürnberg, Pfarrkirchen und Traunreut wurde auch ein Schüler aus Germering ausgezeichnet.

Piazolo zeichnete die besten Projekte des Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“ in einer Online-Preisverleihung aus und lobte dabei die Preisträger: „Ihr zeigt mit euren Projekten Kreativität und Leidenschaft und ihr könnt auf euch und eure Arbeit stolz sein. Als wissenschaftlicher Nachwuchs seid ihr die Zukunft für den Wissenschaftsstandort Bayern.“

Auf einem virtuellen Presserundgang konnte sich der Kultusminister zusammen mit weiteren Ehrengästen die Arbeiten ansehen, die von Kreativität und großem Forschergeist der Schüler zeugen. Im Anschluss verlieh er den Sonderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der für das beste interdisziplinäre Projekt vergeben wird. Für Kultusminister Piazolo sind die von einer Jury ausgezeichneten Arbeiten ein Zeichen für das herausragende Engagement, mit dem junge Talente im Freistaat im MINT-Bereich gefördert werden: „Dafür bedanke ich mich ganz besonders herzlich bei den Lehrkräften, die ihre Schüler kompetent und engagiert in die Welt der Wissenschaften einführen und damit auch den Grundstein für diesen Erfolg gelegt haben.“

Näheres zum Wettbewerb

Der Festakt bildete den Abschluss des eintägigen Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“, der Juniorensparte des Wettbewerbs „Jugend forscht“. Hier misst sich der Forschernachwuchs von zehn bis 14 Jahren auf Regional- und Landesebene. Dafür präsentieren die Nachwuchsforscher ihre Arbeiten in sieben Fachgebieten: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Für den aktuellen Wettbewerb hatten sich mehr als 700 Teilnehmer aus allen Regionen Bayerns angemeldet, ein bundesweiter Spitzenwert. Von ihnen schafften es insgesamt 75 in das Landesfinale des Wettbewerbs, der dieses Jahr unter dem Motto „Lass Zukunft da“ stattfand. Die eingereichten 27 Einzel- und 22 Gruppenprojekte zeigen die Bandbreite der naturwissenschaftlichen Themenfelder – von der Papierherstellung aus altem Laub über die Analyse von Mikroplastik in heimischen Gewässern bis hin zu einer Maschine, die Buchseiten auf Knopfdruck vor- und zurückblättern kann. Die Themenfelder Arbeit, Biologie und Technik waren bei den Teilnehmern am beliebtesten. Der Landessieger im Bereich Arbeitswelt ist Alexander Ritschel vom Germeringer Max-Born-Gymnasium mit seinem Projekt „Der Raumlüftungsberater“.

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