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Weibliche Einigkeit: Vier Kandidatinnen und ihre Antworten

Germeringer Klimabündnis rief zur Podiumsdiskussion auf

Die vier Kandidatinnen (von links): Simone Ketterl (Linke), 
Carmen Wegge (SPD), Martina Neubauer (Grüne) und Britta 
Hundesrügge (FDP).
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Die vier Kandidatinnen (von links): Simone Ketterl (Linke), Carmen Wegge (SPD), Martina Neubauer (Grüne) und Britta Hundesrügge (FDP).
  • Hans Kürzl
    VonHans Kürzl
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Germering – Wie sich Umweltschutz, Klimawandel und Wirtschaft vertragen war das Hauptthema einer Podiumsdiskussion von Direktkandidaten des Wahlkreises Starnberg-Landsberg-Germering. Die Runde war von der Klimaschutzgruppe „Bündnis Zukunft Germering“ organisiert worden. Das Interesse daran war groß, wie der – unter Berücksichtigung der Corona-Regeln – gut gefüllte Saal der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Germering bewies.

Die Organisatoren hatten die aktuell im Bundestag vertretenen Parteien eingeladen. Von vorn herein verzichtet hatten sie aber auf eine Einladung eines AfD-Vertreters. Nicht teilnehmen konnte CSU-Kandidat Michael Kießling wegen des CSU-Parteitags in Nürnberg. So fehlte der Diskussion allerdings ein deutlicher politischer Kontrast. Denn zwischen Britta Hundesrügge (FDP), Simone Ketterl (Linke), Martina Neubauer (Grüne) und Carmen Wegge (SPD) kam es immer wieder zu Übereinstimmungen, die durchaus auch mögliche Koalitionen im künftigen Bundestag verrieten.

So war man sich in der Runde weitgehend einig, dass der Wald an sich und dessen Vielfalt geschützt werden muss. Flächenversiegelung stoppen und Mischwälder fördern: Hier herrschte weitgehend Übereinstimmung bei den Vertreterinnen von Linken, Grünen und SPD. Hundesrügge wies noch auf den hohen Bedarf an Holz hin, das etwa als Baumaterial benötigt werde. Doch sie mahnte: „Holz ist nicht nur eine Ware, mit der man handelt, es hat für uns alle und die Natur einen Wert.“

Gleichwohl wurde immer wieder angemerkt und gemahnt, die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter auseinandergehen zu lassen – auch wegen der Folgen der Corona-Pandemie. Ebenso fand Erwähnung, dass selbst positive Entwicklungen wie Fairtrade eine zweite Seite hätten. So ließ Ketterl aufhorchen, als sie anmerkte, dass man sich eben Fairtrade leisten können müsse.

Dem setzte Hundesrügge an anderer Stelle hinzu, dass man den Menschen ehrlich vermitteln müsse, dass Klimaschutz, zu dem auch Fairer Handel gehöre, teuer werde. Dennoch müsse man auf Windkraft und Solar setzen, fügte Neubauer hinzu. Wegge betonte die Bedeutung eines attraktiven Nahverkehrs und sprach sich noch für die Wiederbelebung stillgelegter Bahnstrecken aus. Einig waren sich die vier Kandidatinnen darin, dass Klimaschutz nur in internationaler Zusammenarbeit gelingen könne. Auch ein so genannter Klimafonds, der finanzielle Folgen bei sozial Schwachen abfedern soll, fand in der Diskussion Erwähnung.

Durchweg sprachen sich die vier Kandidatinnen dafür aus, das Wahlalter zu senken. „Das muss runter auf 14 Jahre.“ Für Ketterl kann die aktive Beteiligung am politischen Geschehen nicht früh genug beginnen. Weit entfernt waren Martina Neubauer (Grüne) und Wegge (SPD) nicht. Sie plädierten für eine Absenkung auf 16 Jahre. Neubauer zeigte sich zudem optimistisch, dass es bei der Bundestagswahl am 26. September eine höhere Beteiligung gebe. „Die Menschen haben erkannt, wie richtungsweisend die Wahl für den Klimaschutz ist.“ Hundesrügge rief dazu auf, das Wahlrecht, das ein hohes Gut sei, wahrzunehmen. Wegge sah zudem noch die Notwendigkeit, dass die Politiker grundsätzlich mehr auf die Bürger zugehen sollten. Ketterl sprach sich außerdem dafür aus, lange in Deutschland lebende Ausländer ebenfalls zu den Wahlen zuzulassen.

Hans Kürzl

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