Einbrecher bereits bekannt

Germeringer Polizei klärt zwei Geschäftseinbrüche in Eichenau auf

Wieder muss die Polizei einen Kiosk-Einbruch aufklären
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Wieder hat die Polizei Germering Einbrüche aufgeklärt - diesmal zwei Fälle in Eichenau vom November 2020.
  • vonMiriam Kohr
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„Erneut kann die Germeringer Polizei eine kleine Erfolgsmeldung verkünden, welche insbesondere die Geschäftsleute in Eichenau erfreuen dürfte“, meldet stellvertretender Inspektionsleiter Andreas Ruch.

Die erfreuliche Meldung betrifft zwei nächtliche Geschäftseinbrüche am 2. November 2020 in eine Lottofiliale und am 9. November 2020 in einen Getränkemarkt in der Hauptstraße.  Dabei gelang es zwar dem Täter in ersten Fall nicht in das Geschäfte einzudringen, jedoch richtete er in beiden Fällen einen erheblichen Sachschaden an.

So belief sich der Schaden an den beiden Zugangstüren zum Lottogeschäft allein auf 5.000 Euro, weil er zum einen die Bewegungssensoren an der Haupteingangstür durch massive Gewalteinwirkung einfach abgerissen hatte und zudem Löcher rund um die Türschlösser in die beiden Türen gebohrt hatte.

Aus Getränkemarkt Alkohol gestohlen

Im Getränkemarkt wurde zuerst die Hintertüre erfolglos angebohrt. Die Haupteingangstüre wurde anschließend mit einem roten Fahrradständer mit brachialer Gewaltanwendung aufgehebelt und stand bei Eintreffen der Streife einen Spalt offen, so dass der Einbrecher ins Innere gelangen konnte. Aus dem Getränkemarkt wurden in der Tatnacht am Kassenbereich mehrere Zigarettenstangen sowie Schnapsflaschen der Marken Jim Beam, Jack Daniels und Asbach entwendet. Der Gesamtwert des erlangten Diebesguts betrug etwa 750 Euro. „Viel ärgerlicher für den Inhaber des Getränkemarktes dürfte der beträchtliche Sachschaden der beschädigten Türen in Höhe von etwa 13.000 Euro gewesen sein“, so Polizeihauptkommissar Ruch.

Bereits bekannter 24-Jähriger als Täter überführt

„Die Auswertung der Spurensicherung an beiden Tatorten ergab nun zweifelsfrei, dass der am 25. November 2020 in der Hauptstraße festgenommene und mit einer Sturmhaube vermummte Einbrecher auch für diese beiden Geschäftseinbrüche verantwortlich war“, so Andreas Ruch. Der mittlerweile 24-jährige Kroate hatte seinen Wohnsitz zum Tatzeitpunkt in Eichenau. „Das heißt er wohnte in dem Ort, in dem er auch zum Einbrechen ging, was durchaus nicht der üblichen Vorgehensweise dieses Täter-Klientels entspricht“, informiert Ruch und meint weiter: „Mittlerweile ist der überführte Geschäftseinbrecher nicht mehr in Eichenau wohnhaft, so dass die Germeringer Ermittler dort hoffentlich in nächster Zeit keine Geschäftseinbrüche mehr aufnehmen müssen.“
pi

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