Bierkonsum im Innenhof wird teuer

Polizei löst Corona-Treffen auf

Erwischt: Die Gruppe trank das Bier in einem Innenhof einer Wohnanlage.
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Erwischt: Die Gruppe trank das Bier in einem Innenhof einer Wohnanlage.

Germering – In Zeiten von Corona beschäftigt sich die Polizei derzeit häufig mit Telefon-Betrugsfällen oder aber auch Verstößen gegen die Maskenpflicht oder die Ausgangssperre. Am Donnerstag, 4. Februar, wurden die Germeringer Polizisten zu einem Einsatz in der Luitpoldstraße gerufen.

„Die Polizei wurde zunächst gegen 14.30 Uhr von einem Anwohner in der Luitpoldstraße darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich mehrere Personen im Innenhof eines Gebäudekomplexes aufhielten und dort Alkohol konsumieren würden“, erklärt Polizei-Vize Andreas Ruch. Fünf Personen im Alter von 50 bis 75 Jahren konnten von der Polizei aufgefunden werden, die wie beschrieben im Innenhof zusammenstanden und Bier aus Flaschen tranken. „Die Personen kannten sich offensichtlich und unterhielten sich unter Einhaltung der Abstandsregel“, sagt Ruch.

Da der gemeinsame Konsum von Alkohol jedoch kein triftiger Grund ist, sich in einer größeren Gruppe draußen aufzuhalten, hakte die Polizei nach. Dabei erfuhren die Polizisten, dass die Personengruppe den Alkohol durch eine 32-jährige Gaststätteninhaberin eines in der Nähe befindlichen Lokals bezogen hatten. Der Verkauf geschah aber nicht im Straßenverkauf, sondern wurde von der Gaststättenbetreiberin auf einem Zettel festgehalten, wie sonst zu normalen Geschäftszeiten üblich. „Alle fünf bezahlten ihre Getränke auch erst, nachdem sie zuvor einen Platzverweis durch die Streifenbeamten erhalten hatten“, sagt Ruch.

Bußgelder folgen

Neben den Alkohol konsumierenden Männern und Frauen muss nun auch die Gaststättenbetreiberin wegen entsprechender Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz mit empfindlichen Geldbußen rechnen.

pi

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