Germeringer Polizei warnt Hundebesitzer

Giftköder in Garten geworfen

Der Giftköder wurde in Form eines Cookies in den Garten eines Germeringers geworfen.
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Der Giftköder wurde in Form eines Cookies in den Garten eines Germeringers geworfen.
  • vonClaudia Becker
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Germering - Die Augen offen halten müssen Hundebesitzer ja grundsätzlich. Viele Tiere fressen alles, was ihnen zwischen die Beißerchen kommt. In Fürstenfeldbruck kam erst kürzlich ein Hund zu Tode, da er einen Giftköder verspeiste. Jede Hilfe kam zu spät. Glücklicher ging es dieses Mal für einen Norwich Terrier in Germering aus. Dessen Besitzer meldete, dass ein Gift-Cookie in seinem Garten gelandet war.

Die Germeringer Polizei teilt mit, dass sich am Donnerstag, 4. März, ein 29-jähriger Hundebesitzer bei ihnen gemeldet hat, um mitzuteilen, dass sein Hund im eigenen Garten in der Lerchenstraße einen Giftköder in Form eines Cookies gefressen hat. Daraufhin stellte der Mann fest, dass insgesamt drei dieser Giftköder in seinem Garten gelandet waren. Jedoch konnte der Mann der Polizei nicht sagen, wie genau oder durch wen dies erfolgt war.

Nachdem der 29-Jährige mit seinem Hund beim Tierarzt eintraf, wurde diesem der Magen ausgepumpt. „Der Hund sei wieder wohlauf, aber man könne erst in drei Tagen sicher sagen, ob er über den Berg sei“, erklärt der zuständige Germeringer Polizist Andreas Ruch. „Der besorgte Tierfreund gab darüber hinaus zu Protokoll, dass er den Giftköder selbstständig zur toxikologischen Abteilung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU München) zur Untersuchung bringen werde. Über das Ergebnis der Untersuchung wird er die Sachbearbeiterin seiner Anzeige informieren, sobald es vorliegt“, sagt der stellvertretende Inspektionsleiter weiter.

Polizei warnt Hundebesitzer

Einen genauen Verdacht, wer seinem Hund etwas zuleide tun wollte, konnte der Mann nicht benennen. Die Polizei möchte aber alle Hundebesitzer aus Germering und der Umgebung darauf hinweisen, dass diese vermehrt ihre Augen nach eventuellen weiteren Giftködern offen halten, wenn sie Gassi gehen. „Leider werden solche Giftköder in Germering immer wieder gefunden. Sie werden ausgelegt, um mutwillig Tieren zu schaden. Frisst der Hund den Köder und werden die Symptome zu spät bemerkt, kann oft auch kein Tierarzt mehr helfen“, so Ruch.

pi

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