Germerings schlaue Füchse

Nachwuchsforscher ziehen in Landeswettbewerb ein

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Lea Jordan und Emma Hermann haben die Effizienz von Ohrenstöpseln untersucht.

Vier Nachwuchsforscher aus der Region haben sich bei „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ für die Landeswettbewerb in Dingolfing und Vilsbiburg qualifiziert. Damit stammen drei der neun Siegerprojekte des Regionalentscheids Voralpenland von Germeringer Schülern. Insgesamt wurden 13 Teilnehmer mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Neben den Regionalsiegen vergab die Jury 48 weitere Preise oder Platzierungen an die Teilnehmer.

Germering - 2019 haben 102 Nachwuchsforscher am Regionalentscheid in Schongau teilgenommen. Aus der Region Fürstenfeldbruck wurden 20 Projekte eingereicht. „Ich bin wieder einmal beeindruckt – von den vielen Ideen, von der Kreativität und von dem Elan, den Ihr, liebe Teilnehmer, beim Wettbewerb bewiesen habt“, sagte Dr. Ansgar Damm, Leiter Forschung & Entwicklung der Hoerbiger Antriebstechnik Holding GmbH, bei der Siegerehrung in der Schlossberghalle Peiting. Das Unternehmen sponsert den Landeswettbewerb seit 15 Jahren. Um auf solche Ideen zu kommen, müsse man die Welt mit offenen Augen betrachten und ihre Herausforderungen, Widersprüche und Unzulänglichkeiten identifizieren. „Diese Grundhaltung spiegelt sich im Motto des diesjährigen Wettbewerbs wieder“, betonte Dr. Damm: „Frag nicht mich – Frag Dich!“ 

Wirksame Ohrenstöpsel  und binärer Addierer

Ilja Dretser baute eigenständig einen binären Addierer.

In der Sparte „Schüler experimentieren“ haben drei Teilnehmer aus der Region Fürstenfeldbruck einen ersten Platz belegt. Sie dürfen am 11. und 12. April beim Landeswettbewerb in Dingolfing antreten. Lea Jordan (14) und Emma Hermann (15), beide aus Germering, haben im Fachgebiet Arbeitswelt einen ersten Preis gewonnen. Die beiden Schülerinnen des Max-Born-Gymnasiums hatten untersucht, wie wirksam Ohrenstöpsel bei verschiedenen Tonhöhen und Lautstärken sind. Mit einem Sieg im Fachgebiet Technik wurde Ilja Dretser aus Germering belohnt. Der 14-jährige Schüler, der das Max-Born-Gymnasium besucht, hat einen einfachen binären Addierer gebaut und damit die Jury überzeugt Auch Lukas Döllerer hat eine Eintrittskarte zum bayerischen Landeswettbewerb gewonnen. Er erzielte einen ersten Preis im Fachgebiet Technik und wird vom 1. bis zum 3. April bei „Jugend forscht“ in Vilsbiburg antreten.

Lukas Döllerer hat den Wassergehalt verschiedener Schüttgüter durch deren Permittivität bestimmt.

Lukas hatte in seinem Projekt den Wassergehalt verschiedener Schüttgüter bestimmt. Hierfür verwendete der 17-jährige Schüler des Max-Born-Gymnasiums Germering eine kapazitive Messsonde. Für seine Messungen und Berechnungen erzielte der junge Mann aus Seefeld in der Sparte „Jugend forscht“ den ersten Preis im Fachgebiet Technik. 

Schüler eifern zum Bundesfinale 

Den Abschluss der Wettbewerbe bildet das Bundesfinale in Chemnitz. Dort präsentieren die Jungforscher ab dem 16. Mai 2019 für vier Tage Jury, Medien und Öffentlichkeit ihre Wettbewerbsprojekte. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Siegerehrung am 19. Mai.

red

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