Germeringer Sozialdemokraten präsentieren Programm für Kommunalwahlen

Wahlprogramm einstimmig abgesegnet

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Präsentierten ihr Wahlprogramm (von links): Christian Gruber, Johannes Landendinger und Daniel Liebetruth.

Einstimmig haben die Mitglieder des Germeringer SPD-Ortsvereins dem Programm für die Kommunalwahl am 15. März zugestimmt. Wo die absoluten Schwerpunkte liegen sollen, fasste OB- und Spitzenkandidat Johannes Landendinger zusammen: Bezahlbarer Wohnraum, attraktiver öffentlicher Nahverkehr und mehr Bürgerbeteiligung bei Großprojekten. Mehrfach tauchte auch die Forderung auf, eine eigene Außenstelle des Landratsamtes in Germering einzurichten.

Germering – Insgesamt bietet das Programm zehn Themenbereiche, die Umwelt, Bauen, Wirtschaft, Verkehr, Inklusion, Schulen, Kinderbetreuung, Stadtentwicklung, Digitalisierung, Kultur und Freizeit umfassen. So betonte Klaus-Dieter Schiffauer, „dass die SPD sehr wohl Wirtschaft kann“. Er forderte, die Position des Wirtschaftsreferenten aufzuwerten. Außerdem sprach er sich für eine Verkehrsberuhigung in der Otto-Wagner-Straße aus, die für mehr Aufenthaltsqualität für die Bürger und damit auch für mehr Attraktivität des Einzelhandels sorgen soll. Auffällig ist zudem die Forderung nach einer Luftseilbahn nach Pasing, die der Ortsvorsitzende Christian Gruber vom OB-Kandidaten Landendinger aufgenommen hatte und auf der Mitgliederversammlung präsentierte. Sich an die Klagen vieler Bewohner auf Einwohnerversammlungen erinnernd, will die SPD eine Einschränkung von Lkw-Parkmöglichkeiten in Wohngebieten erreichen. Ohne jede Kosten soll die Kinderbetreuung in allen Einrichtungen stattfinden und der Bau einer neuen Grundschule am Kreuzlinger Feld mit den dortigen Planungen einhergehen, wie Saskia Schon erläuterte. Die SPD versteht sich freilich auch auf populäre Themen. So präsentierte Daniel Liebetruth die Idee eines Biergartens möglichst im Zentrum. Mit Liebetruth wurden neun der zehn Themenbereiche von SPD-Kandidaten auf den vorderen Listenplätzen präsentiert. Die Ausnahme bildete die ausscheidende Centa Keßler: „Sorgt dafür, dass beim Kulturbereich nicht als erstes gespart wird“, bat sie die Kandidaten.

Hans Kürzl

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