Stadt schafft neue Stabsstelle

Germeringer Stadtverwaltung stellt neuen Klimaschutzbeauftragten vor

Der Klimaschutzbeauftragte der Stadt Germering Pascal Luginger
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Der Klimaschutzbeauftragte der Stadt Germering Pascal Luginger.

Germering - Die Klimakrise beschäftigt weiterhin die Stadtverwaltung. Deswegen ergänzt der 30-jährige Umweltplaner Pascal Luginger seit 1. November als Klimaschutzbeauftragter das Team um Oberbürgermeister Andreas Haas.

Der direkte Anschluss der Stabsstelle an die Spitze der Verwaltung zeigt die Bedeutsamkeit des Themas. „Klimaschutz betrifft nicht nur eine einzelne Abteilung, sondern kann nur im großen Ganzen funktionieren“, so der Rathaus-Chef. Pascal Luginger hat bereits im Studium an der TUM in Weihenstephan gelernt, genau an den Schnittstellen zwischen Öffentlichkeit, Forschung und Verwaltung zu wirken. Als Klimaschutzbeauftragter wird Pascal Luginger aktiv mit den lokalen Akteuren arbeiten. Er wird sich unter anderem mit dem Umweltbeirat, dem Bündnis „Germering for Future“ und natürlich dem Klimamanagement des Landkreises austauschen und zusammenarbeiten.

Treibhausgase können überall verringert werden

Gleichzeitig ermöglicht eine beratende Stabsstelle ein Wirken in die und in der Verwaltung: Von den Stadtwerken über den Bau und Betrieb der städtischen Liegenschaften bis hin zu einer nachhaltigen Beschaffung – überall stecken Möglichkeiten, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern sowie Ressourcen und Energie effizienter nutzbar zu machen.

„Ein Umdenken findet bereits statt“

Pascal Luginger unterstützt weiterführend Thomas Wieser, Sachgebietsleiter des Amts für Umweltangelegenheiten. Zu den Aufgaben des Klimaschutzbeauftragten gehören daher zukünftig auch die regelmäßigen Updates des Handlungsprogramms im Bereich Klimaschutz und der Leitlinien zum Klimaschutz. „Die Pandemie zeigt, dass wir Krisen ernst nehmen können. Und genauso müssen wir als Gesellschaft die Klimakrise ernst nehmen“, so Luginger. Der gebürtige Landshuter freut sich auf seine kommenden Aufgaben im kommunalen Klimaschutz und blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Ein Umdenken findet bereits statt.“

red

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