Der gemeinsame Weihnachtsbaum im Wald

Germeringerin animiert zum gemeinsamen Schmücken im Bannwald

Henriette Dölker (links) hatte die Idee für den Weihnachtsbaum im Wald. Hier begutachtet sie den Fortschritt mit ihrer Kollegin der Rettungshundestaffel FFB Tamara Stütz.
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Henriette Dölker (links) hatte die Idee für den Weihnachtsbaum im Wald. Hier begutachtet sie den Fortschritt mit ihrer Kollegin der Rettungshundestaffel FFB Tamara Stütz.

Germering – Ein bisschen versteckt liegt er, immerhin soll man den Baum ja nicht gleich vom Weg aus sehen. Durch das Dickicht glitzern schon die roten Kugeln und der andere Baumschmuck, der im Laufe der vergangenen Tage hinzugekommen ist, seitdem Henriette Dölker die Idee mit einem Weihnachtsbaum mitten im Bannwald in der Nähe der Waldstraße hatte.

„Mein Weihnachtsbaum steht im Wald und wird nicht geschlagen“, sagt Dölker, die bei der Fürstenfeldbrucker Rettungshundestaffel tätig ist und somit täglich mit ihrem Labrador Smuggle spazieren geht. Da sie bei einem ihrer vielen Streifzüge durch den Wald immer mehr Familien mit Kindern bemerkte, diese waren coronabedingt vermehrt unterwegs, kam ihr die Idee einen Baum für alle zu schmücken. „Ich hatte selbst nie einen Weihnachtsbaum, ich wollte nicht, dass ein Baum für mich gefällt wird, da hatte ich diese Idee“, erzählt Dölker. Schnell merkte sie aber, dass ihre wenigen Kugeln nicht ausreichen würden und so bat sie kurzerhand die Facebook-Gruppe der „Coolen Germeringer“, sie tatkräftig zu unterstützen. „Man muss den Kindern ja nicht unbedingt erzählen, dass am Ende des Spaziergangs eine Überraschung auf sie wartet. Dann ist die Freude größer“, so der Tipp von Dölker. Nach Weihnachten, so verspricht sie, wird der Baumschmuck wieder abgenommen und „es wird alles wieder so sein, wie vorher“. Wer die genauen Koordinaten zur Baumsuche braucht, kann sich über Facebook an Henriette Dölker oder per E-Mail an die Redaktion wenden: info@gemeinde-anzeiger.de.

Becker

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