Gut erhaltene Funde wurden begutachtet

Grabungen am Gelände des Postverteilzentrums

Thomas Stief (von links), Barbara Seeberger, Oberbürgermeister Andreas Haas, Herr Miesel, Marcus Guckenbiehl und Birgit Anzenberger am Ausgrabungsort.
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Thomas Stief (von links), Barbara Seeberger, Oberbürgermeister Andreas Haas, Herr Miesel, Marcus Guckenbiehl und Birgit Anzenberger am Ausgrabungsort.

Germering - Germerings Oberbürgermeister Andreas Haas, Bettina Altschäffel, Leiterin der Münchner Niederlassung, und ihr Kollege, Herr Miesel, zukünftiger Leiter des Briefverteilzentrums Germering, informierten sich über die fortschreitenden vorbereitenden Arbeiten zum Bau des neuen Briefverteilzentrums der Post.

Birgit Anzenberger, Geschäftsleiterin des vor Ort zuständigen archäologischen Büros Anzenberger & Leicht GbR und Marcus Guckenbiehl, Leiter der Germeringer Stadtarchäologie, informierten über die archäologischen Arbeiten und die bisher aufgefundenen vor- und frühgeschichtlichen Befunde. Dabei handelt es sich um Siedlungsspuren die von der Bronzezeit bis in das frühe Mittelalter reichen.

Zu sehen waren zum Beispiel Bodenverfärbungen durch ehemalige Hauspfosten, die teilweise ganze Hausgrundrisse erkennen ließen. Auch die Spuren von sog. Grubenhäusern – das sind kleine, vollständig in den Boden eingetiefte, Arbeitshütten für die Metall- und Textilverarbeitung – und große, runde Verfärbungen von ehemaligen Brunnenschächten konnten die Besucher auf der Baustelle entdecken. Einige gut erhaltene Funde wie eine zerbrochene Schale und ein Webgewicht, die als Siedlungsabfall in den Befunden zurückgeblieben waren, wurden begutachtet.

Unter anderem hat man eine zerbrochene Schale bei den Grabungen gefunden. Diese war aber, wie auch ein Webgewicht, noch gut erhalten.

Haas informierte sich über die Vorgehensweise bei der Dokumentation dieser Zeugnisse früheren Lebens in Germering. „Germering hat zwar eine lange Geschichte, aber leider kann genau die von den Bürgern und den Besuchern vor Ort nicht direkt wahrgenommen werden. Germering besitzt eben keinen Ortskern mit schönen historischen Gebäuden… die ganze frühe Geschichte findet unter unseren Füßen statt und wir dürfen uns über Informationstafeln und im Museum darüber freuen“, so der Oberbürgermeister.

red

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