Bahn-Malheur am Bahnhof Grafrath beschäftigte Feuerwehren mehrere Stunden lang

Mehrere 100 Liter Motoröl von defekter Lok abgepumpt - Fahrgäste in Grafrath mussten umsteigen 

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Umsteigen mussten die Passagiere eines Regionalzugs, der wegen eines technischen Defekts in Grafrath liegenblieb. Die Feuerwehrleute aus Grafrath und Geiselbullach pumpten das ausgelaufene Motoröl ab.

Grafrath – In die S-Bahn umsteigen mussten alle Passagiere einer Regionalbahn am Montagabend   gegen 20 Uhr, weil aus dem Motor der Lok einer Regionalbahn Öl ausgetreten war. Der Zugführer hatte, als er den Defekt bemerkte, die Bahn im Bahnhof Grafrath angehalten. Die FFW Grafrath und später die FFW Geiselbullach mit dem dort stationierten Gefahrgut-Gerätewagen waren bis 24 Uhr vor Ort, um das auslaufende Öl, das sich in einer Sicherheitswanne der Lok sammelte, abzupumpen. 

Gegen 20 Uhr wurde die Feuerwehr Grafrath alarmiert. Zwei Stunden später wurde auch der einzige  Gefahrgut-Gerätewagen im Landkreis  angefordert, der bei der Freiwilligen Feuerwehr in Geiselbullach stationiert ist, berichtete Kommandant Tim Pelzl. 

 Ein technischer Defekt der Lok hatte den Regionalzug gegen 20 Uhr lahmgelegt.  Der Zugführer hielt im Bereich des Bahnhofs Grafrath an, nach dem Alarm rückten die Feuerwehrleute an. Alle  Zuggäste mussten auf die nächste S-Bahn von Geltendorf nach München warten und umsteigen. Das ausgelaufene Motorenöl der Lok sammelte  sich in einer Sicherheitswanne und wurde von dem Gefahrgut-Trupp der FFW Geiselbullach gemeinsam mit den Feuerwehrleuten aus Grafrath abgepumpt. Die Arbeiten zogen sich von 20 Uhr bis Mitternacht hin. Der Zug wurde abgeschleppt. 

redkb 

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