Akquise deutschsprachiger Fachkräfte in Granada – Landkreisunternehmer leisteten erfolgreiche Grundlagenarbeit in Granada

Landkreis FFB erfolgreich bei Arbeitskräfte-Recruiting in Spanien

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v.l.n.r.: Wilhelm Huber ( Pflegedirektor der Kreisklinik FFB), Projektleiter Marcus Brackelmanns, Rainer Bertram (Kreisgeschäftsführer Bayer. Rotes Kreuz FFB) mit Krankenschwestern, die ein Praktikum in Fürstenfeldbruck absolvieren werden.

Fürstenfeldbruck – Vom 6. bis 9. November  2014 reiste eine Delegation von Landkreisunternehmern in die Universi-tätsstadt Granada, um dort Fachkräfte zu werben und um Kooperationen mit der medizinischen Fakultät der Universität sowie einer Hotel- und Gastronomieschule zu unterzeichnen. Neben den fachlichen Anforderungen seitens der deutschen Unternehmer wurde festgelegt, dass sowohl die künftigen Krankenschwestern als auch das Personal für den Hotel- und Gastronomiebereich Deutsch als zusätzlichen Ausbildungsinhalt bekommen.

Die Sprache wird durch Lehrkräfte der Inlingua Sprachenschule Granada vermittelt. Bereits ab Januar 2015 wird der Stundenplan der Schüler aus dem Hotel- und Gastronomiebereich um täglich 2 Stunden Deutsch erweitert. Für Spanier, die Interesse haben die deutsche Sprache zu erlernen, um in Deutschland zu arbeiten, werden nun auch günstige Gruppensprachkurse angeboten. Mit Erreichen der ers-ten Sprachzertifikate können unsere Unternehmer über Skype die ersten Vorgespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten durchführen.

Neben der Akquise von Fachkräften wurde Stephan Johannes Reinhold, Geschäftsführer der Firma CEWE Germering und Leiter des Industrie- und Innovationsausschusses der IHK durch den Bürgermeister der Stadt Granada zum Botschafter der Stadt Granada für Deutschland ernannt. Reinhold will durch die Übernahme dieser Rolle dazu beitragen, dass Granada als Hot Spot in Spanien für die Bereiche Informatik, Telekommunikation und Biotechnologie wahrgenommen wird. Stephan Johannes Reinhold, der bereits bei der internationalen Organisation Rotary als Ansprechpartner für Fragen zu Spanien fungiert, sagte hierzu: „ Es ist mir eine große Ehre, dazu beitragen zu dürfen, Granada als Tech City bei deutschen Unternehmen bekannt zu machen. Spanien bildet weit über den Bedarf aus, so dass wir in Deutschland auch diese Fachkräfte bewusst akquirieren möchten. Gleichzeitig gibt es in Spanien Unternehmen, mit denen es sich auch für Firmen aus dem Landkreis lohnen könnte zu kooperieren. Somit werden wir nicht nur Fachkräfte anwerben, sondern können zur Arbeitsplatzsicherung und –schaffung in Spanien beitragen“. Noch in diesem Jahr wird ein Gegenbesuch von einem Unternehmerverbund aus Granada im Landkreis Fürstenfeldbruck erwartet.

Der Landkreis Fürstenfeldbruck war bereits vor einem Jahr in die spanische Partnerschafts-stadt von Fürstenfeldbruck, Almunecar, geflogen. Die in 12 Monaten gesammelten Erfahrungen haben gezeigt, dass die Verbesserung der Sprachkenntnisse essentiell für die künftige Akquise von Fachkräften ist. Die Kooperation von Ausbildungsbereichen in deutschen Mangelberufen mit der Inlingua Sprachschule in Granada soll diesem Manko Rechnung tragen. Die Unternehmer rechnen mittelfristig mit positiven Erfolgen.

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