Kinderhaus sammelt für Ukraine-Flüchtlinge – erneute Sammlung im Betonwerk bis Samstag

Gröbenzell hilft mit Sach- und Geldspenden

Helfer vom Kinderhaus St. Baptist und dessen Elternbeirat mit den gesammelten Spenden.
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Helfer vom Kinderhaus St. Baptist und dessen Elternbeirat mit den gesammelten Spenden.

Gröbenzell – Das Schicksal der Menschen in der Ukraine bewegt viele Menschen im Landkreis. Das Kinderhaus St. Johann Baptist in Gröbenzell hat seit Ende Februar gemeinsam mit seinem Elternbeirat Spenden für die Opfer des russischen Angriffskrieg gesammelt. Zusammen kamen Sachspenden im Wert von mehreren Tausend Euro – so etwa Babyartikel, Betten, Matratzen, Decken und lang haltbare Lebensmittel. Zudem sammelten Eltern, deren Kinder das Kinderhaus besuchen, zusätzlich Geldspenden von mehr als 2.350 Euro.

Dafür sollen unter anderem Hygieneartikel, Verbandsmaterial und nicht verschreibungspflichtige Medikamente gekauft werden.

Am Sonntag übergaben die Kinderhaus-Leiterin Veronika Waldau, der Elternbeiratsvorsitzende Andreas Hörl und weitere Helfer die Spenden an Vertreter der ukrainisch-orthodoxen Kirchengemeinde in München und dem ukrainischen Frauenverband. „Es kamen zwei randvolle Sprinter zusammen“, freut sich Hörl. Die Spenden sollen Flüchtlingen in der polnisch-ukrainischen Grenzregion zugute kommen. „Unsere Herzen sind bei den Kindern und ihren Eltern, die über Nacht ihr Zuhause und so vieles mehr verloren haben“, sagt der Elternbeiratschef.

Nun dürfe die Hilfsbereitschaft jedoch nicht nachlassen, finden Waldau und Hörl. Deshalb starteten die beiden am Sonntag unter dem Motto „Gröbenzell hilft!“ eine weitere Spendensammlung. Diesmal sollen die Spenden an „Brucker helfen der Ukraine“ übergeben werden. Deren Initiatoren bringen die gesammelten Hilfsgüter direkt an die polnisch-ukrainische Grenze. Benötigt werden etwa Hygieneartikel wie Klopapier, Windeln, Zahnpasta oder Tampons sowie gut haltbare Lebensmittel wie Konserven, Mehl oder Tütensuppen. Dringend suchen die Helfer auch diverse medizinische Produkte wie Pflaster, Desinfektionsmittel und nicht verschreibungspflichtige Schmerzmittel sowie allerlei weitere für Menschen auf der Flucht essentielle Dinge wie Taschenlampen, Batterien, Schlafsäcke, Decken und Zelte. Eine stetig aktualisierte Liste an benötigten Dingen gibt es hier.

Gröbenzeller, die helfen wollen, können Spenden am Donnerstag (10. März) von 16 bis 19 Uhr, am Freitag (11. März) von 14 bis 19 Uhr oder am Samstag (12. März) von 10 bis 16 Uhr im Betonwerk, Am Weidegrund 1a, in Gröbenzell abgeben. Bei Rückfragen unter 0172 8687899 an Andreas Hörl wenden.

red

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