Rathausneubau in Gröbenzell

Abbrucharbeiten im neuen Jahr

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So soll der Rathaus-Neubau aussehen, wenn er 2019 fertiggestellt ist.

Der Sonderausschuss für Bauvorhaben hat am 27. Juli die Entwurfsplanung gebilligt. Zudem wurde beschlossen, das derzeit vor dem alten Rathaus stehende Kriegerdenkmal am Friedhof neu zu verorten. 

Gröbenzell – Am 21. September wurde über die Wiederverwendung einiger Kunstgegenstände aus dem alten Rathaus im neuen Rathaus abgestimmt.

Derzeit werden der Bauantrag vorbereitet und die Ausführungsplanung erstellt. Aktuell sind die Abbrucharbeiten ausgeschrieben, die Angebotseröffnung fand am 10. Oktober statt. Nach Auftragsvergabe ist derzeit geplant, Ende November mit den ersten Vorbereitungen für die Abbrucharbeiten zu beginnen. Zunächst wird das Rathausgrundstück mit Bauzaun versehen.

Rathausgrundstück wird umzäunt

Die Aufstellung des Bauzauns erfolgt entlang der nördlichen Grundstücksgrenze und auf der Ostseite so nah wie möglich an dem künftigen Baugrubenverbau. Die Linden auf der Südseite entlang der Rathausstraße werden sich außerhalb des Bauzauns befinden. Auf der Westseite wird der Zaun entlang der Poststraße stehen. Das Rathausgrundstück wird umzäunt, hierdurch ist eine Nutzung des Rathausvorplatzes nicht mehr möglich, auch bei der Nutzung des Platzes zwischen Bibliothek und Rathausplatz kann es gegebenenfalls temporär zu Einschränkungen kommen. Ab Ende November soll das Gebäude sukzessive entkernt werden.

Abbrucharbeiten bis März 2018

Der Abbruch findet Anfang 2018 statt und soll bis März 2018 abgeschlossen sein. Während der Abbrucharbeiten kommt es zu Lärm- und Staubentwicklung. Die Staubentwicklung soll mit Bewässerung so gering wie möglich gehalten werden. Auch Lärmentwicklung wird nicht zu verhindern sein. Die Heizung im bestehenden Rathaus versorgt seit jeher den Evangelischen Kindergarten, die Alte Schule, die Bibliothek und das Seniorenzentrum mit Wärme, dies wird auch in Zukunft so sein. Für die Bauzeit werden die Gebäude mittels zweier mobiler Heizzentralen geheizt. Eine Heizzentrale wird gegenüber der Alten Schule positioniert sein und die Gebäude im Ortszentrum mit Wärme versorgen. Eine weitere, separate und etwas kleiner dimensionierte Heizzentrale soll im Garten auf der Nordseite des Kindergartens stehen und diesen beheizen. 

Mit Lärm ist zu rechnen

Ab März 2018 beginnen die Arbeiten für die Baugrube, hierfür wird um das gesamte Grundstück eine Spundwand eingerammt. Diese Arbeiten werden naturgemäß von einem hohen Lärmpegel begleitet werden. Auch Erschütterungen werden deutlich zu spüren sein. Die Gemeinde rechnet mit einer Dauer dieser Arbeiten von zwei bis drei Wochen. Nach Fertigstellung der Baugrube beginnen die Rohbauarbeiten, daran anschließend die Ausbaugewerke.

Der Baustellenverkehr wird über die Rathausstraße von der Polizei kommend vor dem Wochenmarkt auf das Baufeld hinein und wieder hinaus abgewickelt werden. Ende 2019 soll die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen sein.

red.

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