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Große Feier bei der Gretl-Bauer-Volkshochschule in Fürstenfeldbruck

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Geschäftsführer Christian Winklmeier, Dr. Christian Hörmann, Dr. Ute Eiling-Hütig und Oberbürgermeister Erich Raff (von links)mit dem Goldenen Buch der Stadt.
Geschäftsführer Christian Winklmeier, Dr. Christian Hörmann, Dr. Ute Eiling-Hütig und Oberbürgermeister Erich Raff (von links)mit dem Goldenen Buch der Stadt. © vhsFFb

Fürstenfeldbruck – Ihr 75-jähriges Bestehen feierte die Gretl-Bauer-Volkshochschule Fürstenfeldbruck kürzlich in ihrem Gebäude im Niederbronnerweg. 

Unter die geladenen Gäste mischten sich zwei Enkel der vhs-Gründerin Gretl Bauer sowie weitere Ehrengäste.
In seinem Grußwort verwies der Geschäftsführer der Volkshochschule, Christian Winklmeier, darauf,dass es eine besondere Leistung sei, eine solche Institution bei all den gesellschaftlichen Veränderungen über 75 Jahre hinweg als stabilen und wichtigen Pfeiler der Gesellschaft zu verankern.

Stadt-Land-Bruck kann kommen

Präsidentin des bayerischen Volkshochschulverbandes, Ute Eiling-Hütig und Oberbürgermeister Erich Raff, der im vhs-Aufsichtsrat sitzt, betonten beide die wichtige Rolle, die Volkshochschulen in der Erwachsenenbildung und in der Gesellschaft generell spielen. Sie sicherten den Planungen hinsichtlich der Verbundbildung Stadt-Land-Bruck (bestehend aus den Volkshochschulen Fürstenfeldbruck, Maisach und Mammendorf) ihre Unterstützung zu.

Ein Blick in die Vergangenheit

Einen Blick in die Vergangenheit nahmen Stadtarchivar Gerhard Neumeier und die Historikerin Elisabeth Lang vor. In einem rasanten Galopp durch die Geschichte führte Neumeier die personellen Konstellationen in den vergangenen Jahrzehnten sowie Erfolge und Misserfolge auf.
Elisabeth Lang legte ihren Schwerpunkt auf die starke Persönlichkeit Gretl Bauer, die trotz schwieriger Umstände als Halbjüdin zu Zeiten des Dritten Reichs nach dem Zweiten Weltkrieg mit Engagement die Volkshochschule aufbaute sowie lange Zeit führte und unterstützte.

Eintrag ins goldene Buch

Bauer sei ein Vorbild und solle nicht nur durch die im Jahr 2020 erfolgte Namensgebung im Gedächtnis bleiben. Im Anschluss an die Veranstaltung durften sich Eiling-Hütig und der Vorstand des bvv, Christian Hörmann, in das Goldene Buch der Stadt Fürstenfeldbruck eintragen.

red

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