Grüne wählten neuen Vorstand für den Landkreis Fürstenfeldbruck 

Flächenfraß und Ausbau der  S 4 sind Schwerpunktthemen 

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Auf dem Foto v.l.n.r.: Jan Halbauer (Sprecher), Daniel Holmer (Beisitzer), Dr. Ingrid Jaschke (Sprecherin), Max Makovec (Beisitzer), Milko Tansek (Beisitzer), Sylvia Huttenloher (Beisitzerin), Heide Kuckelkorn (Beisitzerin), Holger Langebröker (Kassier), Lena Liesenhoff (Beisitzerin), Doris Breitenreuter (Beisitzerin)

Fürstenfeldbruck –  Am 6. Mai trafen sich die Mitglieder der Grünen, um einen neuen Vorstand zu wählen. In der Puchheimer Bürgerstuben wurden die Sprecherin Dr. Ingrid Jaschke und der Sprecher Jan Halbauer mit sehr guten Ergebnissen in ihrem Amt bestätigt.

    Der Wahlkampf steht vor der Tür und die Grünen sind hochmotiviert: „Ich freue mich sehr auf den Wahlkampf und unser Ziel ist es, nochmal deutlich an Stimmen zuzulegen“, sagt die Sprecherin Dr. Ingrid Jaschke. Sie wurde einstimmig für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Um die anstehenden Aufgaben besser bewältigen zu können, wurde der Vorstand der Landkreisgrünen von acht auf zehn Mitglieder aufgestockt.

 Ein bisschen Wehmut kam aber auf, als es um die Verabschiedung des langjährigen Kreiskassiers Christian Fischer kam. Dr. Ingrid Jaschke und Jan Halbauer bedankten sich bei ihm für die vielen Jahre im Amt: „Er hat einen tollen Job gemacht und stand uns immer mit Rat und Tat zur Seite. Wir werden ihn sicher sehr vermissen.“ Neuer Kreiskassier wurde Holger Langebröker, der bereits die Kasse des Gröbenzeller Ortsverbandes zur größten Zufriedenheit aller führt. 

Als BeisitzerInnen kandidierten Doris Breitenreuter, Daniel Holmer, Sylvia Huttenloher, Heide Kuckelkorn, Lena Liesenhoff, Max Makovec und Milko Tansek. Alle sieben KandidatInnen bekamen gute Ergebnisse und freuen sich sehr auf die nächsten zwei Jahre im Amt und auf die anstehenden Wahlkämpfe. „Wir müssen mehr Geld für die Schulen im Landkreis ausgegeben, denn eine moderne Gesellschaft kann es sich nicht leisten, bei Bildung zu sparen. Auch die Energiewende im Landkreis muss flexibler gestaltet werden, damit wir unsere ambitionierten Ziele, den Landkreis bis 2030 komplett mit Erneuerbaren Energien zu versorgen, erreichen können.“, forderte der Sprecher Jan Halbauer in seiner Rede. 

Kritisiert wurde ebenso, dass der Ausbau der S4 einfach nicht vorankommt und dass der Flächenfraß im Landkreis Fürstenfeldbruck mittlerweile enorme Ausmaße angenommen hat. Jan Halbauer wurde dann mit 84,5% der Stimmen als Sprecher der Landkreisgrünen wiedergewählt und war ebenfalls sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Dr. Ingrid Jaschke zieht ebenfalls ein positives Fazit: „Wir haben einen engagierten Vorstand, der darauf brennt, endlich loszulegen.


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