Umsetzung soll erst im Rahmen eines Gesamtkonzepts erfolgen

Grüne Welle für Busse in FFB

Busse sollten mittels einer Vorrangschaltung künftig schneller durch das Stadtgebiet kommen.
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Busse sollten mittels einer Vorrangschaltung künftig schneller durch das Stadtgebiet kommen.

Fürstenfeldbruck – Die Grünen wollen den Busverkehr im Stadtgebiet beschleunigen, scheiterten jedoch mit ihrem Antrag, entsprechende Vorrangschaltungen an Ampeln zeitnah zu installieren beziehungsweise jene, an denen die hierfür nötige Technik bereits vorhanden ist, zu aktivieren. Der Verkehrsausschuss beschloss mehrheitlich, die Ergebnisse des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) abzuwarten und dann innerhalb eines Gesamtkonzepts umzusetzen.

Thomas Brückner (Grüne) begründet den Antrag insbesondere damit, dass Busse mit zunehmendem Verkehrsaufkommen ohnehin immer öfter im Stau stehen und Fahrgäste mitunter ihren Anschluss verpassen.

Dabei könnten zumindest die Fahrzeitverluste durch rote Ampeln eingespart werden. So würde beispielsweise der 840er Bus auf seiner Fahrt vom Brucker Bahnhof zur S-Bahnstation Buchenau insgesamt drei Minuten an roten Ampeln verlieren und Busse, die vom Bahnhof kommend in die B2 abbiegen wollen, aufgrund der kurzen Grünphase bis zu 80 Sekunden an der Ampel stehen.

Am Beispiel München, wo zahlreiche Tram- und Busrouten mit der entsprechenden Technik ausgerüstet wurden, sehe man, dass Vorrangschaltungen „zu enormen Zeitersparnissen führen“, erklärt Brückner. In Bruck wäre das immerhin an der Kreuzung Oskar-von Miller/Bahnhofstraße möglich, da diese Ampelanlage – bislang als einzige – bereits aufgerüstet wurde und die für den MVV im Einsatz befindlichen Busse längst über die erforderliche Technik verfügen. Laut Verwaltung werden zudem innerhalb der nächsten vier Wochen zwei weitere Signalanlagen im Stadtgebiet ertüchtigt.

Der Forderung, bestehende Systeme in Betrieb zu nehmen und jährlich zwei weitere zu installieren, erteilte Verkehrsplanerin Montserrat Miramontes jedoch eine Absage. Einzelne Linien zu priorisieren habe Auswirkungen auf die restlichen Linien. Statt Teillösungen zu verfolgen, solle man vielmehr „im Rahmen des VEP ein Gesamtpaket schnüren.“„Mir erschließt sich nicht, warum man nicht mit bestimmten Kreuzungen einfach mal anfangen kann“, unterstützt auch Verkehrsreferent Mirko Pötzsch (SPD) den Antrag der Grünen – jedoch ohne Erfolg. Eine zweidrittel Mehrheit folgte der Empfehlung der Verwaltung.

Fischer

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