»Red Hand Day«

Ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer, Judith Schacherl und Wolfgang Klarmann setzen ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten.
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Judith Schacherl (links), Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer (Mitte) und Wolfgang Klarmann (rechts) setzen mit ihrer Aktion ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten.
  • Maximilian Geiger
    VonMaximilian Geiger
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Fürstenfeldbruck – „Waffen gehören nicht in Kinderhände“, befindet Grünen-Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer und möchte trotz Corona zumindest ein kleines Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten setzen.

Und so finden sich am 12. Februar, dem internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten, Vertreter der Grünen auf dem Geschwister-Scholl-Platz in Fürstenfeldbruck ein, um mittels Plakaten auf die Missstände aufmerksam zu machen. Weltweit werden noch immer etwa 250.000 Kinder zum Dienst an der Waffe gezwungen.

Bereits in den Jahren zuvor hatte Walter-Rosenheimer am sogenannten „Red Hand Day“ Aktionen gestartet, bei denen Kinder und Erwachsene ihren Handabdruck mit roter Farbe auf Papier verewigen konnten, um ein Bewusstsein für das Schicksal der Kindersoldaten zu schaffen. Die Kinderkommission des Deutschen Bundestags gab die Handabdrücke dann an die UN nach New York weiter. Normalerweise kommen bei der von Walter-Rosenheimer initiierten Aktion mehrere Tausend Hände zusammen, coronabedingt werden diese nun virtuell gesammelt. Die Bundestagsabgeordnete verweist deshalb auf die Webseite des Kinderhilfswerks Unicef.

Um die Aktion in diesem Jahr dennoch nicht nur digital stattfinden zu lassen, fanden sich neben Walter-Rosenheimer auch Judith Schacherl, Sprecherin der Grünen Jugend und Grünen-Kreisvorstand Wolfgang Klarmann coronakonform in der Buchenau ein.

„In der derzeitigen Pandemie dürfen andere, wichtige Themen nicht untergehen und so möchten wir hier eine Grundstimmung erzeugen“, erklärt Walter-Rosenheimer, denn „in Ländern wie Burma, Kolumbien, Afghanistan und Kongo ist der Einsatz von Kindern und Jugendlichen in Krisengebieten traurige Wahrheit“. Auch deutsche Waffen werden dort verwendet und so habe man laut der Bundestagsabgeordneten eine gewisse Verantwortung. Sie fordert „Bildung statt Einsatz“ für die Kinder.

Maximilian Geiger

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