Grünes Zentrum Puch - Pläne im Stundentakt

Das Projekt ist ein durchaus begehrtes: Immerhin 26 Bewerber hatten ihre Unterlagen eingereicht, die die zukünftige Gestaltung des so genannten Grünen Zentrums in Puch darstellen sollten. Jüngst wurden nach einem vorgegebenen Verfahren durch das dafür zuständige Staatliche Bauamt Freising die sechs geeignetsten Architekturbüros mit ihrem Konzepten einem endgültigen Entscheid unterworfen. Die Vorstellungen von Landwirtschaftsministerium und Bauernverband als künftige Hausherren konnte das Münchner Architekturbüro Ackermann und Partner am besten umsetzen. Auch die Freiwillige Feuerwehr Puch, die in einem Teil des Komplexes noch 15 Jahre Nutzungsrecht hatte, signalisierte Zustimmung.

Nach Angaben von Gerhard Breier vom Staatlichen Bauamt in Freising wird der zweistöckige in U-Form geplante Gebäudekomplex dem Freistaat auf etwa acht Millionen Euro kommen, der Landkreis Fürstenfeldbruck muss bei seinem Teil für weitere 2,5 Millionen Euro aufkommen. Baubeginn für das Projekt soll im zweiten Halbjahr 2010 sein. Der Landkreis muss für seinen Teil, der Landwirtschaftsschule, die Maßnahme bis Ende 2011 wegen der Vorgaben durch das Konjunkturpaket II komplett abgewickelt haben. In Bezug auf den Siegerentwurf sprach Breier „von einem äußerst gelungenen Ergebnis“. Das Münchner Architekturbüro konnte unter anderem mit der vorgeschlagenen Nutzungsanordnung und der vorgesehenen Holz-Betonverbundkonstruktion überzeugen. Auf dem Areal gegenüber der Pucher Kirche ist geplant, das Amt für Landwirtschaft und Forsten, die Landesanstalt für Landwirtschaft, die Landwirtschaftsschule, den Bauernverband, die Waldbauernvereinigung und die Brucker Dienstleistungs AG (früher Maschinenring) zusammen als ein Grünes Zentrum zusammen zu bringen. Unterteilt wird die Fläche in einen Teil für die Staatsämter (2500 Quadratmeter) und einen Bereich des Bauernverbandes, der im Südflügel untergebracht sein wird. Beide Teile werden von einem zentralen Versammlungsraum getrennt. Ebenfalls vorgesehen ist ein Parkplatz mit etwa 100 Stellplätzen. Zunächst soll die neue Maschinenhalle gebaut werden, in der auch die Freiwillige Feuerwehr mit 85 Quadratmetern Nutzungsfläche untergebracht sein wird.

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