Grundsteinlegung: Kleiner Stachus nimmt neue Formen an

Zeitkapsel versenkt

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Die Zeitkapsel wird auch in hunderten Jahren noch zu finden sein. 

Ende Juli 2017 wurde die Baugenehmigung erteilt, im Oktober begann dann die Umgestaltung des Kleinen Stachus – einem wichtigen Verkehrsknotenpunktes der Stadt: Das Zentrum Germerings sollte endlich einen neuen Flair bekommen.Rund 9.200 Quadratmeter groß wird das neue fünfgeschossige Gebäude vis-à-vis der Sparkasse und der Jesus-Christus-Kirche. Genau diese Nachbarn, Stadtpolitiker, Investoren und Projektbeteiligte trafen sich am Mittwoch, 28. November, zur offiziellen Grundsteinlegung des neuen Büro- und Geschäftsgebäudes, das im ersten Quartal 2020 bezogen werden soll.

Germering - Es handle sich laut zweitem Bürgermeister Wolfgang Andre „um eine Neugestaltung des zentralen Platzes in Germering, ein Ort, an dem alle Menschen zusammen kommen“. Viel Kritik musste der Kleine Stachus bereits nach seiner siebenmonatigen Umbauphase im Jahr 2015 einstecken. Weniger Asphalt, dafür mehr Platz für Menschen – zum Bummeln und Verweilen sollte der Platz anregen, ein nettes Brunnenspiel und verengte Straßen. Der Verkehr sollte reduziert werden, was folgte war jedoch eine Engstelle, die bei Fahrradfahrern Unverständnis auf den Plan ruft. In das neue Gebäude werden nun umso größere Erwartungen gesetzt. Das Haus soll für noch mehr Leben an einem belebten Ort sorgen, so Andre. Geplant seien Läden im Erdgeschoss sowie eine zweigruppige Kindertagesstätte. Andre sieht das Kinderlachen als guten Ansporn für die künftig dort arbeitenden Erwachsenen. „In etwa eineinhalb Jahren“, beschreibt Jürgen Biffar, Präsident der Docuware Group, „ist der Bezug des Gebäudes geplant“. Das neue Hauptquartier des derzeitig noch an der Harfe ansässigen Unternehmens Docuware wird folglich weiter ins Zentrum rücken und somit die Möglichkeit wahrnehmen sich zu vergrößern. Abschliessend wurde traditionsgemäß eine Zeitkapsel – befüllt mit einer tagesaktuellen Zeitung, Münzen und der unterzeichneten Grundsteinlegungsurkunde –in den Boden eingelassen, um den Tag für die Nachwelt zu dokumentieren.

Claudia Becker

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