Einigung zwischen Firma KRO und Grundstückbesitzerin

Etappensieg für Waldschutz: Rothschwaiger Forst bleibt ein Jahr vom Kiesabbau verschont

Der Kiesabbau in Fürstenfeldbruck beim Rothschwaiger Forst schreitet voran
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Der Kiesabbau frisst sich immer weiter in den Wald - Aufgrund eines Grundstückskaufs bleibt der Rothschwaiger Wald nun vorerst verschont.

Da eine Eigentümerin eines Grundstücks in der bisherigen Kies-Abbaufläche nun doch verkauft, ist der Rothschwaiger Forst vorerst gerettet.

In der vergangenen Woche haben sich die Betreiber der Kiesgrube bei Puch, die Firma KRO, mit der Eigentümerin eines Grundstückes, das die bisherige Abbaufläche quer durchkreuzt und damit den Kiesabbau erschwerte, geeinigt. Einzelheiten des Vertrages über den Grundstücksverkauf liegen der Stadt nicht vor.

Rothschwaiger Forst für ein Jahr verschont

Dieser Übereinkunft waren mehrere Gespräche des Oberbürgermeisters Erich Raff, aber auch einzelner Stadtratsmitglieder der Fraktionen von CSU, Grünen und BBV vorausgegangen. OB Erich Raff und Zweiter Bürgermeister Christian Stangl freuen sich, dass diese nun von Erfolg gekrönt wurden. „Damit ist die Kiesausbeutung für gut ein Jahr gesichert. Diese Zeit kann genutzt werden, um dem Antrag von CSU und Grüne entsprechend, die Voraussetzungen für den Tausch der Abbauflächen vorzubereiten“, so Raff. Ohne dieses „Riegelgrundstück“ hätten die Betreiber im Frühjahr 2021 in den Wald eingreifen müssen.

Gespräche mit Alternativgrundstücks-Eigentümern läuft

Die Stadt ist damit dem erklärten Ziel, den Rothschwaiger Forst zu erhalten und dafür auf Ackerflächen den Abbau zu ermöglichen, einen deutlichen Schritt näher gekommen. Aktuell laufen auf Bürgermeisterebene die Gespräche mit den Grundstückseigentümern der Alternativgrundstücke.

red

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