Handysammelaktion

2.500 gesammelte Handys aus Olching in den letzten vier Jahren

In Olching organisierte die Kolpingsfamilie die Handysammelaktion.
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In Olching organisierte die Kolpingsfamilie die Handysammelaktion.

Olching – Trotz Coronaeinschränkungen war die zweite Olchinger Handyaktion ein Erfolg, fast 1.350 Handys wurden abgegeben. Coronabedingt waren lange Zeit von den 16 Sammelstellen nur zwei ständig geöffnet.

Die meisten Handys wurden im Fair-Weltladen in der Hauptstraße und im großen Wertstoffhof abgeliefert. Die Aktion wurde gemeinsam mit Missio und dem Kolpingwerk Deutschland durchgeführt. In Olching organisierte die Kolpingsfamilie die Aktion.

Bundesweit sammelten Kolpingsfamilien, in den letzten vier Jahren 50.000 Handys. 2.500 davon kamen bisher aus Olching. Durchschnittlich werden 14 Prozent der Handys wiederverwendet. Aus den restlichen Handys werden etwa 25 Gramm Gold, 172 Gramm Silber und 8,5 Kilogramm Kupfer recycled.

Der Diözesanvorsitzende des Kolpingwerkes Karlheinz Brunner zeigte sich hocherfreut über das Ergebnis. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, den Kirchen, den Geschäftsleuten, dem AWB FFB und den Vereinen. Neben dem Erlös hat die Handyaktion wichtige Nebeneffekte. Viele Bürger setzen sich mit der menschenverachtenden Ausbeutung, etwa im Ostkongo, auseinander. Auch wird die Wegwerfgesellschaft immer kritischer gesehen. Über den Erfolg der Handyaktion freute sich auch der Präsident von Missio München, Wolfgang Huber. Er ließ es sich nicht nehmen, die Mobiltelefone persönlich vom Fair-Weltlanden abzuholen.

Mit dem Erlös werden unter anderem Traumazentren im bürgerkriegszerrütteten Ostkongo aufgebaut und betrieben. Das Kolpingwerk informiert mit einer Roadshow über die Fluchtursachen. Dafür gibt es ein Infomobil, das durch Deutschland tourt.

red

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