Hasselfeldt in Jerusalem - Intern. Parlamentsstipendien nun auch für Israel

Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt hat die zentrale Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust in Jerusalem, Yad Vashem, besucht und sich in das offizielle Gästebuch eingetragen. Begleitet wurde die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages von der 72-jährigen Rachel Gera, die den Holocaust als Kind überlebt hatte. Gera lebt heute als bekannte Schmuckdesignerin in Israel und setzt sich über die Generationen hinweg für die deutsch-israelische Freundschaft ein.

Hasselfeldt zeigte sich bei dem Besuch der Gedenkstätte erschüttert und zutiefst bewegt. „Yad Vashem ist Mahnung, Lehre und Hoffnung. Der Ort steht sinnbildlich für würdiges Gedenken an die Opfer des Holocaust und für die immerwährende Mahnung, die wir weitertragen wollen und müssen.“ Dabei wecke Yad Vashem bei seinen Besuchern den festen Willen, für ein friedlicheres Zusammenleben der Menschen in der Zukunft einzutreten. Anlass des Israel-Aufenthalts waren Auswahlgespräche mit Bewerbern für das Internationale Parlaments Stipendium (IPS), das der Bundestag jährlich an junge Hochschulabsolventen vergibt. Israel wird im kommenden Jahr erstmals an dem Programm teilnehmen. Hasselfeldt bezeichnete dies als wichtigen neuen Baustein im Mosaik der deutsch-israelischen Beziehungen. „Der intensive Kontakt gerade zwischen den jungen Generationen unserer beiden Länder baut eine Brücke in eine gemeinsame und friedvolle Zukunft“, so die Bundestagsvizepräsidentin.

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