MdB Hasselfeldt propagiert bundesweite Aktion

Bundesaktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ - Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt ruft lokale Einrichtungen und Träger zur Bewerbung auf : „Wer kennt das nicht, eine Mutter widmet sich in den ersten Jahren vorrangig der Erziehung ihrer beiden Kinder und setzt dabei einige Jahre mit dem Job aus. Ein Wiedereinstieg ins Berufsleben gestaltet sich nach Jahren der Kindererziehung meist recht holprig“, berichtet Hasselfeldt.

Sie begrüße daher die Initiative „Perspektive Wiedereinstieg“ des Bundesfamilienministeriums in Kooperation mit der Bundesarbeitsagentur. Damit soll Frauen geholfen werden, den Anschluss an das Berufsleben wieder zu finden. „Denn es wäre jammerschade, wenn wir die Potentiale unserer Frauen nicht fördern würden“, ergänzt Hasselfeldt. Mit einem Aktionsprogramm will das Bundesfamilienministerium Modellprojekte fördern, die lokale Netzwerke schaffen, die sich gezielt an Wiedereinsteigerinnen richten. Dafür bewerben können sich Einrichtungen und Träger, die in der Lage sind, solche regionale Strukturen aufzubauen. Ihre Aufgabe ist es dann, der örtlichen Agentur für Arbeit Wissen und Kontakte zu den Frauen zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit regionalen Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden sollen sie speziell Wiedereinsteigerinnen dauerhaft zur Seite stehen. Die Förderung mit einem Gesamtbudget von 30 Millionen Euro, davon 14 Millionen aus dem Europäischen Sozialfonds und unter anderem durch die Bundesagentur für Arbeit kofinanziert, startet im Februar 2009. Sie ist auf drei Jahre angelegt. Hasselfeldt regt an, dass auch die lokalen Einrichtungen und Träger im Wahlkreis prüfen sollten, ob sie für eine Förderung in Frage kommen könnten. Die Initiative des Bundesfamilienministeriums setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen: Neben dem Aktionsprogramm "Perspektive Wiedereinstieg" wird es ein gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit entwickeltes Internetportal speziell für Wiedereinsteigerinnen geben, das Anfang 2009 online geht. Zudem sollen auf lokaler Ebene bewährte und bereits in der Fläche verankerte Strukturen, wie die Lokalen Bündnisse für Familie oder die Mehrgenerationenhäuser in das Aktionsprogramm einbezogen werden. Sie sollen künftig - im Rahmen ihrer jeweiligen Angebotspalette - gezielte Schwerpunkte für die Zielgruppe der Wiedereinsteigerinnen setzen. Die Bewerbungsfrist für das Aktionsprogramm läuft noch bis zum 31. Oktober 2008. Antragsunterlagen sind unter www.esf-regiestelle.eu abrufbar.

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