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Jetzt fit sein für die Europa-Wahl

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Bei der Europawahl hat jeder Wähler nur eine Stimme.

Rund 155.000 wahlberechtigte Einwohner im Landkreis Fürstenfeldbruck sind am 26. Mai wieder aufgerufen, bei der Wahl ein neues Parlament in Europa zu wählen.

Landkreis - Deshalb kamen am 16. April 165.000 normale und 16.850 sogenannte repräsentative Stimmzettel auf dem Bauhof in Fürstenfeldbruck an, die dann noch am selben Tag von den umliegenden Gemeinden abgeholt wurden und dort bis zur Wahl zwischen gelagert beziehungsweise per Briefwahl an die entsprechenden Personen gesendet werden. Schon einen Tag vorher war ein anderer besonderer Tag: Der Stichtag für die Festlegung des Wahlverzeichnisses. „Das ist der 42. Tag vor der Wahl“, erzählt der Leiter der Kommunalaufsicht Robert Drexl, der schon seit 25 Jahren bei der Behörde arbeitet. Während bei Gemeindewahlen die Gemeinde für die Stimmzettel zuständig ist, kommt auf die Kommunalaufsicht bei Kommunal- oder Europawahlen eine Menge Arbeit zu. „Bei der Kommunalwahl beginnt bei uns die Arbeit schon ein Jahr im voraus“, sagt Drexl. Bei der nächsten anstehenden Wahl, der Europawahl, sei das nicht ganz so stressig, dennoch gibt es auch hier einiges zu beachten:

Eintragung ins Wählerverzeichnis

 In Deutschland sind alle deutschen Staatsangehörigen wahlberechtigt, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Das Wählerverzeichnis kann bis zwei Tage vor der Wahl korrigiert werden. Darü- ber hinaus können EU-Bürger mit Wohnsitz in Deutschland an der Wahl der deutschen Abgeordneten teilnehmen, sofern sie sich in das Wählerverzeichnis eintragen lassen (spätester Termin der Antragstellung: 5. Mai). „Man darf allerdings nur in einem Land wählen“, weist Drexl hin.

Wahlbenachrichtigung

Die Wahlbenachrichtigungen werden bis spätestens 4. Mai übersandt. Wer bis dahin keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber meint wahlberechtigt zu sein, sollte sich zur Klärung mit dem Wahlamt in Verbindung setzen.

Abstimmung im Wahllokal

Die Wahllokale haben am Wahltag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die genaue Anschrift des Wahllokals ist in der Wahlbenachrichtigung eingedruckt. Die Wahlbenachrichtigung und ein Ausweis sollen zur Abstimmung mitgebracht werden.

Briefwahl

Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung finden die Wähler einen Vordruck zur Beantragung der Briefwahl. Der Antrag kann übersandt oder direkt im Wahlamt gestellt werden. Hierzu wird ein Ausweisdokument benötigt. Im Rathaus können die Briefwahlunterlagen auch gleich ausgefüllt und wieder abgegeben werden. Die Briefwahlunterlagen bestehen aus dem Wahlschein, einem Hinweisblatt zur Briefwahl, einem blauen Stimmzettelumschlag und einem Stimmzettel. Nur ordnungsgemäß ausgefüllte und „verpackte“ Briefwahlunterlagen können ausgewertet werden. Das Hinweisblatt zur Briefwahl sollte daher unbedingt beachtet werden. Die Briefwahlunterlagen können bis Freitag, 24. Mai, 18 Uhr, beantragt werden und müssen am Wahlsonntag bis 18 Uhr im Wahlamt eingehen. Ab Donnerstag, 23. Mai, sollten die Briefwahlunterlagen deshalb nur noch persönlich abgegeben oder in den Rathausbriefkasten gelegt werden.

Stimmzettel und Stimmabgabe

Jeder Wähler hat nur eine Stimme. Diese wird an die Liste einer Partei vergeben. Insgesamt treten bei dieser Europawahl 40 Parteien an, das sind mehr als bei der letzten Europawahl. Das Statistische Bundesamt legte fest, dass in Eichenau, Emmering, Fürstenfeldbruck, Olching, Puchheim, Jesenwang und Germering zudem repräsentative Stimmzettel ausgegeben werden. Diese besonders gekennzeichneten Stimmzettel erlauben eine Auswertung des Wahlverhaltens der verschiedenen Altersgruppen. Die individuelle Stimmabgabe bleibt dabei geheim. Rückschlüsse auf das Wahlverhalten von Einzelpersonen sind nicht möglich. 

red/Hamann

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