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Höchste Kolping-Auszeichnung für Thomas Goppel

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Auf der Jubiläumsfeier „170 Jahre Kolping in Bayern“ bekam Dr. Thomas Goppel die höchste Kolping-Auszeichnung in Bayern.
Auf der Jubiläumsfeier „170 Jahre Kolping in Bayern“ bekam Dr. Thomas Goppel (Dritter von links) die höchste Kolping-Auszeichnung in Bayern. © Privat

Fürstenfeldbruck – Während einer Feierstunde zum 170-jährigen Jubiläum des Kolpingwerkes in Bayern am 7. Mai im Kolpinghaus in Augsburg erhielt Thomas Goppel aus der Hand der Landesvorsitzenden Dorothea Schömig das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes in Bayern. Der frühere Generalsekretär der CSU und Staatsminister war über 25 Jahre Vorsitzender beziehungsweise Aufsichtsratsvorsitzender des Kolping-Bildungswerkes Bayern (1994-2019). Darüber hinaus hat sich Goppel, der seit 1973 Mitglied der Kolpingsfamilie Fürstenfeldbruck ist, auch für das Kolpingwerk und die Kolpingsfamilien engagiert.

Schömig hob daher in ihrer Laudatio zur Verleihung der höchsten bayerischen KolpingAuszeichnung hervor: „Bei den Kolpingsfamilien und Gliederungen in Bayern ist Dr. Goppel zurecht als „waschechter“ Kolpingmann und versierter Kenner der Katholischen Soziallehre bekannt und ein hochgeschätzter Gastredner.“

Bei der Feier mit rund 70 Persönlichkeiten aus Verband, Politik und Kirche stellte Bischof Dr. Bertram Meier in seiner Festansprache das Modell der Kolpingsfamilie als „eine lebendige Form kirchlicher Gemeinschaft“ vor, „die Hoffnung schenkt und zukunftsfähig ist“. Thomas Huber, Mitglied des Bayerischen Landtags und Sprecher der CSU-Fraktion für Fragen der katholischen Kirche, zeigte sich dankbar, dass „die Mitglieder von Kolping, seit nunmehr 170 Jahren einen ganz wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben und zum Zusammenhalt in Bayern leisten“.

Geistlicher Impuls

Der Eichstätter Domvikar Christoph Wittmann (38) gab am Beginn der Feier einen geistlichen Impuls. Wittmann ist derzeit stellvertretender Kolping-Diözesanpräses im Bistum Eichstätt und Direktor des diözesanen Zentrums für Berufungspastoral. Er wurde am 30. April bei der Diözesanversammlung des Kolpingwerkes Diözesanverband München und Freising in Geisenhausen zum Diözesanpräses im Erzbistum gewählt. Zum 1. September übernimmt er die beiden in Personalunion miteinander verbundenen Ämter des Kolping-Landespräses und des Diözesanpräses.

In der vorangegangenen Landesversammlung des Kolpingwerkes wurden mit Schömig (59, Güntersleben, Diözese Würzburg) und Erwin Fath (73, Gersthofen, Diözese Augsburg) erstmals zwei gleichberechtigte Vorsitzende gewählt. Die Delegiertenversammlung der sieben bayerischen Diözesanverbände fordert in einem Antrag zudem die Absenkung des Wahlalters bei den Kommunalwahlen in Bayern auf 16 Jahre.

red

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